| Wappen | |
|---|---|
| Wappen Landkreis Mosbach.png | |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Nordbaden |
| Verwaltungssitz: | Mosbach |
| Fläche: | 454 km² |
| Einwohner: | 76.474 (27. Mai 1970) |
| Bevölkerungsdichte: | 168 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | MOS |
| Kreisgliederung: | 58 Gemeinden darunter 2 Städte |
| Karte | |
| BW-AlteLandkreise-MOS.png | |
Der Landkreis Mosbach war ein Landkreis in Baden-Württemberg, der im Zuge der Kreisreform am 1. Januar 1973 aufgelöst wurde.
Geografisch hatte er Anteil am Odenwald und am nordöstlichen Kraichgau. Die Kreisstadt Mosbach lag etwa in der Mitte des Landkreises.
Nach der Bildung des Landes Baden-Württemberg 1952 gehörte der Landkreis Mosbach zum Regierungsbezirk Nordbaden. Durch die Gemeindereform ab 1970 veränderte sich das Kreisgebiet in einem Fall. Am 1. März 1972 wurde die Gemeinde Heinsheim in die Gemeinde Bad Rappenau eingegliedert und gehörte somit zum Landkreis Sinsheim.
Mit Wirkung vom am 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Mosbach aufgelöst. Sein Gebiet ging überwiegend im neu gebildeten Odenwaldkreis auf, der damit Rechtsnachfolger des Landkreises Mosbach wurde. Einige Gemeinden kamen auch zum Landkreis Heilbronn und eine zum Rhein-Neckar-Kreis. Um Verwechslungen mit dem gleichnamigen Landkreis in Hessen zu vermeiden, wurde der baden-württembergische Odenwaldkreis 1974 in "Neckar-Odenwald-Kreis" umbenannt.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 17. Mai 1939 | 40.034 |
| 13. September 1950 | 61.704 |
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 6. Juni 1961 | 64.430 |
| 27. Mai 1970 | 76.474 |
Der Adler steht für die Kreisstadt Mosbach, die bis 1330 eine Freie Reichsstadt war. Die Rauten symbolisieren die Kurpfalz, zu der der größte Teil des Kreisgebiets gehört und das Rad steht für die frühere Zugehörigkeit einiger Gemeinden zum Erzstift Mainz.
Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang machte im Landkreis Mosbach die Gemeinde Mörtelstein, die sich am 1. Januar 1971 mit der Gemeinde Obrigheim zusammenschloss. Danach reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig, bis der Landkreis Mosbach schließlich am 1. Januar 1973 aufgelöst wurde.
Größte Gemeinde des Landkreises war die Kreisstadt Mosbach, kleinste Gemeinde war Lindach.
Die Gemeinden des Landkreises Mosbach vor der Gemeindereform:
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