| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Landkreis Mayen-Koblenz.png | Lage des Landkreises Mayen-Koblenz in Deutschland.PNG |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz |
| Verwaltungssitz: | Koblenz |
| Fläche: | 817,06 km² |
| Einwohner: | 213.813 (31. Oktober 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 262 Einwohner je km² |
| Kreisschlüssel: | 07 1 37 |
| Kfz-Kennzeichen: | MYK |
| Kreisgliederung: | 87 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Bahnhofstraße 9 56068 Koblenz |
| Website: | www.kvmyk.de |
| E-Mail-Adresse: | info@kvmyk.de |
| Politik | |
| Landrat: | Albert Berg-Winters (CDU) |
| Karte | |
| Rheinland-pfalz-myk.png | |
Der Landkreis Mayen-Koblenz ist ein Landkreis in der nördlichen Mitte von Rheinland-Pfalz. Er grenzt im Westen an den Landkreis Daun und an den Landkreis Ahrweiler, im Norden an den Landkreis Neuwied, im Osten an den Westerwaldkreis, an die kreisfreie Stadt Koblenz und an den Rhein-Lahn-Kreis und im Süden an den Rhein-Hunsrück-Kreis und an den Landkreis Cochem-Zell.
Das Hauptgebiet des Kreises liegt linksrheinisch, jedoch gehören auch einige Gemeinden nordöstlich von Koblenz am rechten Rheinufer zum Kreisgebiet. Hier befinden sich die Ausläufer des Westerwalds. Das linksrheinische Gebiet umfasst das Maifeld und die Pellenz und die Hohe Eifel mit der Hohen Acht an der nordwestlichen Kreisgrenze.
Wichtige Flüsse neben Rhein und Mosel sind die Nette (Mittelrhein), die bei Weißenthurm in den Rhein mündet und der bei Moselkern die Mosel mündende Elzbach. Diese Flüsse sind auf jeder der Karten eingezeichnet, die den einzelnen Ortsgemeinden beigegeben sind.
Auf dem rechten Rheinufer konnte man 1869 von Köln über Neuwied - Koblenz-Ehrenbreitstein nach Niederlahnstein reisen; von Ehrenbreitstein ging bis 1899 eine Teilstrecke über die Pfaffendorfer Brücke nach Koblenz Rheinischer Bahnhof. Die Urmitzer Eisenbahnbrücke, die direkte Züge von Neuwied nach Koblenz ermöglichte, wurde erst 1918 von der Preußischen Staatsbahn dem Verkehr übergeben.
Sie war es auch, die das übrige Streckennetz ausbaute:
Ab 1879 verkehrte die Eisenbahn von Koblenz entlang der Mosel in Richtung Trier. Gleichzeitig wurde der Rheinübergang von Koblenz nach Niederlahnstein und damit der direkte Anschluß an die rechtsrheinische Bahn Köln - Wiesbaden sowie an die Lahnbahn nach Limburg - Gießen geschaffen.
Der Altkreis Mayen erhielt seine erste Bahnlinie Andernach - Niedermendig im Jahre 1878; sie erreichte 1880 Mayen Ost und führte ab 1895 weiter in Richtung Daun - Gerolstein. Dazu kam 1904 noch die Querverbindung Koblenz - Mayen Ost mit der Abzweigung Polch - Münstermaifeld im Jahre 1916.
Die 1884 eröffnete Strecke Engers - Siershahn streifte das Kreisgebiet nur in der Station Bendorf-Sayn, ähnlich wie die Brohltal-Eisenbahn mit ihrer 1901 gebauten Schmalspurbahn. Auf diesen beiden Strecken ruht der reguläre Personenverkehr ebenso wie auf der Strecke Koblenz - Mayen samt Abzweigung nach Münstermaifeld:
Die Coblenzer Straßenbahn-Gesellschaft AG elektrifizierte ab 1899 die schon 1887 in der Provinzhauptstadt eingerichteten Pferdebahnlinien und verlängerte sie in alle Vororte sowie nach Vallendar, Bendorf-Sayn, Höhr-Grenzhausen und Lahnstein.
An Touristikstraßen verdient die Moselschieferstraße genannt zu werden.
Rund um den Laacher See befinden sich die Stationen des Vulkanparks, der den ehemaligen Vulkanismus der Eifel didaktisch erläutert.
Ganz im Westen streift der Nürburgring bei Herresbach das Kreisgebiet.
An die einzeln im freien Feld stehende Fraukirch knüpft sich die Legende von Genoveva von Brabant.
Das wichtigste Bodendenkmal des Kreises ist der Goloring aus keltischer Zeit.
Ein überregional bedeutsamer katholischer Wallfahrtsort ist Schönstatt bei Vallendar.
Herausragendes sakrales Baudenkmal des Gebiets ist die Benediktinerabtei Maria Laach, die aber bereits im Landkreis Ahrweiler liegt. Zahlreiche Baudenkmale liegen auch im Stadtgebiet der kreisfreien Stadt Koblenz.
Kulturdenkmale mit eigenem Artikel:
Bereits seit 1405 findet in Mayen jährlich im Oktober der Lukasmarkt, ein Jahrmarkt und Volksfest in der Innenstadt, statt.
Der Michelsmarkt in Andernach wird erstmals im Jahre 1407 urkundlich erwähnt. Am 8. Juni 1407 gewährte der Kölner Erzbischof Friedrich von Saarwerden der Stadt bis auf Widerruf diesen Markt.
| Andernach, Große kreisangehörige Stadt * (29.416) |
Verbandsgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden
Landkreis in Rheinland-Pfalz | Rheinland
Mayen-Koblenz | Mayen-Coblence | Mayen-Koblenz | Powiat Mayen-Koblenz
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