| Wappen | Karte | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen Landkreis Karlsruhe.png | Lage des Landkreises Karlsruhe in Deutschland.GIF | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Baden-Württemberg | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Karlsruhe | bgcolor="#FFFFFF" | Region: | Mittlerer Oberrhein | bgcolor="#FFFFFF" | Verwaltungssitz: | Karlsruhe | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 1.084,98 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 429.031 (30. Juni 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 395 Einwohner/km² | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | KA | bgcolor="#FFFFFF" | Kreisschlüssel: | 08 2 15 | bgcolor="#FFFFFF" | Kreisgliederung: | 32 Gemeinden | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Kreisverwaltung: | Beiertheimer Allee 2 76137 Karlsruhe | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.landkreis-karlsruhe.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | posteingang@landratsamt-karlsruhe.de | |
| Politik | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Landrat: | Claus Kretz | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Baden_wuerttemberg_ka.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der Landkreis Karlsruhe ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Mittlerer Oberrhein im Regierungsbezirk Karlsruhe und zur grenzübergreifenden Regio Pamina. Er grenzt im Norden an den Rhein-Neckar-Kreis, im Osten an den Landkreis Heilbronn, im Südosten an den Enzkreis und im Süden an den Landkreis Calw sowie an den Landkreis Rastatt. Im Westen bildet der Rhein die natürliche Grenze zum Bundesland Rheinland-Pfalz. Die dortigen angrenzenden Landkreise sind Rhein-Pfalz-Kreis und Germersheim, sowie die kreisfreie Stadt Speyer. Die kreisfreie Stadt Karlsruhe schiebt sich wie ein Keil in das Kreisgebiet und teilt es in einen größeren nördlichen Teil um die Städte Bruchsal und Bretten sowie einen kleineren Südteil um die Stadt Ettlingen.
Der Landkreis Karlsruhe hat Anteil an der Oberrheinischen Tiefebene, am Kraichgau und an den Ausläufern des Nordschwarzwaldes.
Der Landkreis Karlsruhe geht zurück auf das alte Oberamt Karlsruhe, das schon bald nach Gründung der Stadt Karlsruhe 1717 errichtet wurde, jedoch erst später für einige Gemeinden außer Karlsruhe zuständig war. 1809 wurde das Oberamt Karlsruhe in ein Landamt Karlsruhe und ein Stadtamt Karlsruhe geteilt, 1865 jedoch wieder zum Bezirksamt Karlsruhe vereinigt. 1938 wurde das Bezirksamt Karlsruhe in den Landkreis Karlsruhe überführt und gleichzeitig der Stadtkreis Karlsruhe geschaffen. Seither gehört Karlsruhe nicht mehr zum Kreisgebiet, blieb jedoch stets Sitz der Kreisverwaltung. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Karlsruhe um den kompletten Landkreis Bruchsal, sowie um insgesamt 10 Orte der Landkreise Sinsheim (6 Orte), Vaihingen (1 Ort mit Nebenort), Pforzheim (1 Ort) und Rastatt (1 Ort) auf seinen heutigen Umfang vergrößert. Gleichzeitig gab der Landkreis ab 1972 insgesamt 7 Orte an den Stadtkreis Karlsruhe ab. Er umfasst nach Abschluss der Gemeindereform noch 32 Gemeinden, darunter 9 Städte und hiervon wiederum 5 "Große Kreisstädte" (Bretten, Bruchsal, Ettlingen, Rheinstetten und Stutensee). Größte Stadt ist Bruchsal, kleinste Gemeinde ist Zaisenhausen. In Bruchsal befindet sich eine Außenstelle des Landratsamts.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 31. Dezember 1973 | 351.172 |
| 31. Dezember 1975 | 349.856 |
| 31. Dezember 1980 | 359.053 |
| 31. Dezember 1985 | 362.057 |
| 27. Mai 1987 ¹ | 366.141 |
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 31. Dezember 1990 | 380.713 |
| 31. Dezember 1995 | 405.795 |
| 31. Dezember 2000 | 419.555 |
| 30. Juni 2005 | 429.031 |
Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet.
Die Oberamtmänner bzw. Landräte des Bezirksamtes bzw. Landkreises Bruchsal 1807 - 1972:
Die Oberamtmänner bzw. Landräte des Landamts/Bezirksamtes/Landkreises Karlsruhe seit 1810:
Das Wappen des Landkreises Karlsruhe zeigt in geviertem Schild: 1 in Gold ein roter Schrägbalken, 2 in Blau ein durchgehendes, geschliffenes silbernes Kreuz, 3 schräggerautet von Silber und Blau, 4 in Gold drei schräglinks liegende schwarze Hirschstangen übereinander (Wappen-Verleihung 31. August 1973)
Die 4 Teile symbolisieren die Wappensymbole der 4 früheren Herrschaften, die sich das Kreisgebiet bis 1803 teilten: die Markgrafen von Baden (Schrägbalken), das Fürstbistum Speyer (Kreuz), die Bayerische Pfalz (Rauten) und das Herzogtum Württemberg (Hirschstangen).
Wappen Landkreis Karlsruhe alt.png Vor der Kreisreform hatte der frühere Landkreis Karlsruhe ein anderes Wappen. Es zeigte in gespaltenem Schild vorn in Gelb einen roten Schrägbalken, hinten in Blau über einem gesenkten silbernen Wellenbalken ein silbernes Atomsymbol. Das Wappen wurde dem Landkreis Karlsruhe am 25. Januar 1961 durch das Innenministerium Baden-Württemberg verliehen.
Der rote Schrägbalken ist das frühere badische Landeswappen und zeigt damit an, dass das Gebiet zum Kernland Badens gehört. Der Wellenbalken symbolisiert den Rhein, die westliche Grenze des Landkreises und das Atomsymbol sollte auf das in der Gemeinde Leopoldshafen bestehende Kernforschungszentrum Karlsruhe hinweisen. Die Farben Blau und Silber (Weiß) wurden dem kurpfälzischen Wappen der Wittelsbacher entnommen, da einige Gemeinden des Kreises früher zur Kurpfalz gehörten.
Durch das Kreisgebiet führt die Bundesautobahn A 5 Basel - Frankfurt sowie die Autobahn A 8 Saarbrücken - Stuttgart, mehrere Bundesstraßen, darunter die B 3 Basel - Heidelberg und Landstraßen. Ein wichtiger Bahnknotenpunkt ist Bruchsal. Das Kreisgebiet ist gut erschlossen durch das Stadtbahnnetz Karlsruhe. Mehrere Linien führen von Karlsruhe in nahezu alle Richtungen bis nach Heilbronn, Baden-Baden, Bad Herrenalb oder Kraichtal. Das Netz wird weiter ausgebaut. Der ÖPNV wird durch den Karlsruher Verkehrsverbund gewährleistet.
Der Landkreis Karlsruhe ist auch Träger der beiden Krankenhäuser Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal und Rechbergklinik Bretten sowie eines Abfallwirtschaftsbetriebes.
| Städte |
Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im alten Landkreis Karlsruhe machten gleich mehrere Gemeinden am 1. Januar 1971. Zu diesem Zeitpunkt vereinigten sich Rinklingen mit Bretten, Sulzbach mit Malsch sowie Jöhlingen und Wössingen zur Gemeinde Walzbachtal. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig. Am 1. Januar 1973 ging der alte Landkreis Karlsruhe im neuen vergrößerten Landkreis Karlsruhe auf.
Größte Gemeinde des alten Landkreises Karlsruhe war die Große Kreisstadt Ettlingen, kleinste Gemeinde war Sprantal.
Der alte Landkreis Karlsruhe umfasste zuletzt eine Fläche von 582 km² und hatte bei der Volkszählung 1970 insgesamt 201.629 Einwohner.
Einwohnerentwicklung des alten Landkreises Karlsruhe bis 1970. Alle Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 17. Mai 1939 | 109.372 |
| 13. September 1950 | 141.654 |
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 6. Juni 1961 | 166.468 |
| 27. Mai 1970 | 201.629 |
| frühere Gemeinde | heutige Gemeinde | Einwohnerzahl am 6. Juni 1961 |
|---|---|---|
| Auerbach | Karlsbad | 759 |
| Bauerbach | Bretten | 1.043 |
| Berghausen | Pfinztal | 4.647 |
| Blankenloch | Stutensee | 4.237 |
| Bretten, Stadt | Bretten | 9.978 |
| Bruchhausen | Ettlingen | 1.638 |
| Büchig bei Bretten | Bretten | 786 |
| Burbach | Marxzell | 790 |
| Busenbach | Waldbronn | 2.739 |
| Diedelsheim | Bretten | 1.696 |
| Dürrenbüchig | Bretten | 361 |
| Eggenstein | Eggenstein-Leopoldshafen | 4.047 |
| Ettlingen, Große Kreisstadt | Ettlingen | 19.390 |
| Ettlingenweier | Ettlingen | 1.692 |
| Etzenrot | Waldbronn | 1.036 |
| Flehingen | Oberderdingen | 2.561 |
| Forchheim (Baden) | Rheinstetten | 5.857 |
| Friedrichstal | Stutensee | 2.339 |
| Gölshausen | Bretten | 1.018 |
| Graben | Graben-Neudorf | 3.553 |
| Grötzingen | Karlsruhe | 5.463 |
| Grünwettersbach | Karlsruhe | 2.199 |
| Hochstetten | Linkenheim-Hochstetten | 1.737 |
| Hohenwettersbach | Karlsruhe | 1.014 |
| Jöhlingen | Walzbachtal | 3.506 |
| Kleinsteinbach | Pfinztal | 1.816 |
| Langensteinbach | Karlsbad | 3.710 |
| Leopoldshafen | Eggenstein-Leopoldshafen | 1.843 |
| Liedolsheim | Dettenheim | 2.940 |
| Linkenheim | Linkenheim-Hochstetten | 3.829 |
| Malsch | Malsch (Landkreis Karlsruhe) | 7.775 |
| Mörsch | Rheinstetten | 5.785 |
| Mutschelbach | Karlsbad | 1.236 |
| Neuburgweier | Rheinstetten | 1.646 |
| Neureut (Baden) | Karlsruhe | 10.908 |
| Oberweier | Ettlingen | 701 |
| Palmbach | Karlsruhe | 555 |
| Pfaffenrot | Marxzell | 1.526 |
| Reichenbach | Waldbronn | 2.477 |
| Rinklingen | Bretten | 1188 |
| Ruit | Bretten | 874 |
| Rußheim | Dettenheim | 1.738 |
| Schielberg | Marxzell | 882 |
| Schluttenbach | Ettlingen | 374 |
| Schöllbronn | Ettlingen | 1.592 |
| Söllingen | Pfinztal | 4.266 |
| Spessart | Ettlingen | 1.512 |
| Spielberg | Karlsbad | 1.410 |
| Spöck | Stutensee | 3.138 |
| Sprantal | Bretten | 255 |
| Staffort | Stutensee | 912 |
| Stupferich | Karlsruhe | 1.580 |
| Sulzbach | Malsch | 638 |
| Völkersbach | Malsch | 1.094 |
| Weingarten (Baden) | Weingarten (Baden) | 7.715 |
| Wöschbach | Pfinztal | 1.849 |
| Wössingen | Walzbachtal | 3.189 |
| Wolfartsweier | Karlsruhe | 1.429 |
| Landkreis Karlsruhe | gesamt am 6.6.1961 | 166.468 |
Landkreis Karlsruhe | Ehemaliger Landkreis in Baden-Württemberg
Karlsruhe (district) | Karlsruhe (district) | Powiat Karlsruhe | Karlsruhe (distrito)
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