| Wappen | Karte | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Lage des Landkreises Esslingen in Deutschland.GIF | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Baden-Württemberg | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Stuttgart | bgcolor="#FFFFFF" | Region: | Stuttgart | bgcolor="#FFFFFF" | Verwaltungssitz: | Esslingen am Neckar | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 641,49 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 514.060 (30. Juni 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 801 Einw./km² | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | ES | bgcolor="#FFFFFF" | Kreisschlüssel: | 08 1 16 | bgcolor="#FFFFFF" | Kreisgliederung: | 44 Gemeinden | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Kreisverwaltung: | Pulverwiesen 11 73728 Esslingen am Neckar | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.landkreis-esslingen.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | lra@landkreis-esslingen.de | |
| Politik | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Landrat: | Heinz Eininger | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Baden_wuerttemberg_es.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der Landkreis Esslingen ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Stuttgart im Regierungsbezirk Stuttgart. Der Landkreis Esslingen grenzt im Nordosten an den Rems-Murr-Kreis, im Osten an den Landkreis Göppingen, im Süden an den Landkreis Reutlingen, im Westen an den Landkreis Böblingen und im Nordwesten an die kreisfreie Stadt Stuttgart.
Der Landkreis Esslingen wird vom Neckar, der von Südwesten kommend in das Kreisgebiet eintritt, in zwei Teile geteilt. Der westliche Teil umfasst überwiegend die Hochebene der „Filder“ (Filderebene), der östliche Teil hat Anteil an den Ausläufern der Schwäbischen Alb und am Schurwald (Teil des schwäbisch-fränkischen Berglandes). Im Kreisgebiet mündet die Fils bei Plochingen in den Neckar, der bei Esslingen-Mettingen das Kreisgebiet in Richtung Stuttgart wieder verlässt.
Der Landkreis Esslingen geht zurück auf das alte gleichnamige württembergische Oberamt, das nach Übergang der ehemals freien Reichsstadt Esslingen am Neckar an Württemberg 1803 errichtet wurde. Im Laufe der Geschichte wurde es mehrmals verändert. Ab 1810 gehörte es zur Landvogtei Rothenberg und ab 1818 zum Neckarkreis, der 1924 aufgelöst wurde. 1934 wurde es in Kreis Esslingen umbenannt und nach dem Gesetz über die Landeseinteilung vom 24. April 1938 wurde der nunmehrige Landkreis Esslingen zum 1. Oktober 1938 um einige Gemeinden des aufgelösten Amtsoberamts Stuttgart sowie der Kreise Schorndorf, Kirchheim unter Teck und Göppingen vergrößert.
Am 16. Oktober 1964 genehmigte die Landesregierung die Änderung der bisherigen Schreibweise Landkreis Eßlingen in die heutige Schreibweise.
Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Esslingen um den Landkreis Nürtingen (ohne Grafenberg) vergrößert. 1975 kamen noch die beiden Orte Leinfelden und Musberg vom Landkreis Böblingen hinzu. Damit erreichte er seine heutige Ausdehnung. Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Esslingen noch 44 Gemeinden, darunter 13 Städte und hiervon wiederum sechs Große Kreisstädte (Esslingen am Neckar, Filderstadt, Kirchheim unter Teck, Leinfelden-Echterdingen, Nürtingen und Ostfildern). Die größte Stadt des Kreises ist Esslingen am Neckar, die kleinste Gemeinde ist Altdorf bei Nürtingen.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 31. Dezember 1973 | 450.515 |
| 31. Dezember 1975 | 450.232 |
| 31. Dezember 1980 | 460.156 |
| 31. Dezember 1985 | 456.362 |
| 27. Mai 1987 ¹ | 460.429 |
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 31. Dezember 1990 | 480.436 |
| 31. Dezember 1995 | 490.169 |
| 31. Dezember 2000 | 500.666 |
| 30. Juni 2005 | 514.060 |
Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.
Die Landräte des Landkreises Nürtingen 1945–1972:
Die Oberamtmänner bzw. Landräte des Oberamts bzw. Landkreises Esslingen ab 1803:
Das Wappen wurde aus den Wappensymbolen der früheren Landkreise bzw. Herrschaften entnommen. Der Adler symbolisiert die ehemals freie Reichsstadt Esslingen, Rauten und Hifthorn sind dem alten Kreiswappen von Nürtingen entnommen, wobei die Rauten die Herrschaft Teck (u. a. Stadt Kirchheim unter Teck) und das Hifthorn die Stadt Nürtingen versinnbildlichen.
Vor der Kreisreform hatte der (alte) Landkreis Esslingen ein anderes Wappen. Es zeigte in Gold unter einer liegenden schwarzen Hirschstange einen rot bewehrten schwarzen Adler, dessen Brust mit drei nebeneinander stehenden grünen Schildchen belegt war. Dieses Wappen war dem Landkreis Esslingen am 1. Oktober 1951 durch die Landesregierung von Württemberg-Baden verliehen worden. Der Adler sollte auf die ehemalige Reichsstadt Esslingen, die Hirschstange auf die Zugehörigkeit zu Württemberg und die drei Schildchen auf die drei Landschaften im Kreisgebiet (Schurwald, Filder und Neckartal) hinweisen.
Von Plochingen schloss sich 1859 die Neckar-Alb-Bahn am Neckar entlang nach Nürtingen–Reutlingen an. Von dieser zweigte 1864 in Wendlingen (damals Unterboihingen) die Teckbahn der Kirchheimer Eisenbahn-Gesellschaft ab, die sich in Kirchheim (Teck) aufteilte in die später von der Staatsbahn gebauten Äste (1899) nach Oberlenningen und (1908) nach Weilheim (Teck).
Die Tälesbahn Nürtingen–Neuffen gehört seit ihrer Eröffnung im Jahre 1900 der Württembergischen Eisenbahn-Gesellschaft.
Auf den am Südrande Stuttgarts gelegenen "Fildern" entwickelte sich in über einhundert Jahren ein vielfältiges Nahverkehrssystem, die Filderbahn. Die 1989–93 in Betrieb genommene S-Bahn (S 2 + 3) zum Flughafen Stuttgart benutzt in der Stadt Leinfelden-Echterdingen teilweise die Trasse der 1920 von der Deutschen Reichsbahn eröffneten Linie Stuttgart-Vaihingen–Echterdingen, von der 1928 in Leinfelden ein Strang nach Waldenbuch abzweigte. Im Herbst 2001 wurde die Strecke der S 2 vom Flughafen bis Filderstadt verlängert.
In Echterdingen knüpfte man an die Linie Möhringen–Neuhausen an, die von der Filderbahn-Gesellschaft 1897 in Meterspur erbaut und 1902 auf Normalspur umgestellt worden war. Das Teilstück Möhringen–Echterdingen wurde ersetzt durch eine Verbindung Möhringen–Leinfelden, die 1928 als elektrische Überlandbahn in Meterspur neu gebaut und – parallel zur Normalspurbahn nach Neuhausen – bis Echterdingen Ort verlängert worden ist. Seit 1990 verkehrt stattdessen von Stuttgart eine normalspurige Stadtbahn (Linie U 5) nur bis Leinfelden Bahnhof, von wo die S-Bahn weiterführt.
In Eßlingen wurde 1912 eine Städtische Straßenbahn eröffnet, die 1919 eine Verbindung mit dem Netz der Stuttgarter Straßenbahnen AG herstellte. Sie ist 1944 durch einen Obusbetrieb ersetzt worden. Im Jahre 1926 kam noch die Straßenbahn Eßlingen-Nellingen-Denkendorf GmbH dazu, die bis 1987 ebenfalls auf die Filderhöhe hinauffuhr; von Nellingen nach Neuhausen zweigte seit 1929 eine weitere Linie ab.
Im Jahre 2000 wurde von der SSB die Stadtbahn Stuttgart – Ostfildern-Nellingen eröffnet
Im Bereich der Eisenbahnen wurden lediglich zwei kurze Streckenabschnitte von 10 km Länge stillgelegt:
Durch das Kreisgebiet führt in west-östlicher Richtung die Bundesautobahn A 8 Stuttgart–Ulm. Die wichtigsten Bundesstraßen sind die B 10 Stuttgart–Ulm, die B 27 Stuttgart–Tübingen, die B 312 Stuttgart–Reutlingen und die B 313 Plochingen–Reutlingen.
Der Landkreis Esslingen ist auch Träger des Kreiskrankenhauses Plochingen, des Paracelsus-Krankenhauses in Ostfildern (Stadtteil Ruit) und des Klinikums Kirchheim-Nürtingen mit den beiden Klinikstandorten Kirchheim unter Teck und Nürtingen. Das Paracelsus-Krankenhaus Ostfildern ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Tübingen.
| Städte |
Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im alten Landkreis Esslingen machten am 1. Januar 1971 die Gemeinden Hegenlohe und Thomashardt, die sich zur neuen Gemeinde Lichtenwald vereinigten. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig. Alle verbliebenen Gemeinden des alten Landkreises Esslingen gingen am 1. Januar 1973 im neuen vergrößerten Landkreis Esslingen auf.
Größte Gemeinde des alten Landkreises Esslingen war die Kreisstadt Esslingen am Neckar, die seit 1. April 1956 Große Kreisstadt war, kleinste Gemeinde war Thomashardt.
Der alte Landkreis Esslingen umfasste zuletzt eine Fläche von 253 km² und hatte bei der Volkszählung 1970 insgesamt 251.141 Einwohner.
Einwohnerentwicklung des alten Landkreises Esslingen bis 1970. Alle Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 17. Mai 1939 | 101.565 |
| 13. September 1950 | 145.189 |
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 6. Juni 1961 | 198.579 |
| 27. Mai 1970 | 251.141 |
Es folgt eine Liste der Gemeinden des alten Landkreises Esslingen vor der Gemeindereform. Alle Gemeinden gehören auch heute noch zum Landkreis Esslingen. BW-AlteLandkreise-ES.png
| frühere Gemeinde | heutige Gemeinde | Einwohnerzahl am 6. Juni 1961 |
|---|---|---|
| Aichelberg | Aichwald | 950 |
| Aichschieß | Aichwald | 972 |
| Altbach | Altbach | 4.168 |
| Baltmannsweiler | Baltmannsweiler | 1.708 |
| Berkheim | Esslingen am Neckar | 4.613 |
| Bernhausen | Filderstadt | 5.914 |
| Bonlanden auf den Fildern | Filderstadt | 3.630 |
| Deizisau | Deizisau | 4.037 |
| Denkendorf | Denkendorf | 6.423 |
| Echterdingen | Leinfelden-Echterdingen | 6.583 |
| Esslingen am Neckar, Große Kreisstadt | Esslingen am Neckar | 83.236 |
| Harthausen | Filderstadt | 1.593 |
| Hegenlohe | Lichtenwald | 475 |
| Hochdorf | Hochdorf | 2.436 |
| Hohengehren | Baltmannsweiler | 980 |
| Kemnat | Ostfildern | 2.868 |
| Köngen | Köngen | 5.923 |
| Nellingen auf den Fildern | Ostfildern | 8.286 |
| Neuhausen auf den Fildern | Neuhausen auf den Fildern | 5.814 |
| Plattenhardt | Filderstadt | 3.633 |
| Plochingen, Stadt | Plochingen | 11.358 |
| Reichenbach an der Fils | Reichenbach an der Fils | 6.495 |
| Ruit auf den Fildern | Ostfildern | 4.223 |
| Schanbach | Aichwald | 744 |
| Scharnhausen | Ostfildern | 2.177 |
| Sielmingen | Filderstadt | 3.503 |
| Stetten auf den Fildern | Leinfelden-Echterdingen | 2.567 |
| Thomashardt | Lichtenwald | 545 |
| Wernau (Neckar), Stadt | Wernau (Neckar) | 9.330 |
| Zell am Neckar | Esslingen am Neckar | 3.395 |
Ehemaliger Landkreis in Baden-Württemberg | Landkreis Esslingen
Esslingen (district) | Esslingen (district) | Powiat Esslingen | Esslingen (distrito)
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Landkreis Esslingen".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world