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Wappen Karte
Wappen Landkreis Dingolfing-Landau.png Lage des Landkreises Dingolfing-Landau in Deutschland.PNG
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Verwaltungssitz: Dingolfing
Fläche: 877,8 km²
Einwohner: 92.123 (30. Juni 2004)
Bevölkerungsdichte: 105 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: DGF
Kreisschlüssel: 09 2 79
Kreisgliederung: 15 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Obere Stadt 1
84130 Dingolfing
Offizielle Website: www.lra-dgf.bayern.de
E-Mail-Adresse: poststelle@lra-dgf.bayern.de
Politik
Landrat: Heinrich Trapp (SPD)
Karte
Bavaria_dgf.png
Der Landkreis Dingolfing-Landau liegt in der westlichen Mitte des Regierungsbezirks Niederbayern.

Geografie


Der Landkreis Dingolfing-Landau wird von West nach Ost von der Isar durchzogen. Im Norden der Isar liegt das Aiterachtal und südlich das Vilstal. Alle drei Flüsse sind rechte Nebenflüsse der Donau, die außerhalb des Kreisgebietes münden. Die Landschaft im Kreisgebiet ist flach und teilweise hügelig und erreicht im Süden Höhen bis etwa 500 m.

Nachbarkreise

Nachbarkreise des Landkreises Dingolfing-Landau sind im Norden der Landkreis Straubing-Bogen, im Osten der Landkreis Deggendorf, im Süden der Landkreis Rottal-Inn und im Westen der Landkreis Landshut.

Geschichte


Das Gebiet des heutigen Landkreises Dingolfing-Landau gehörte schon früh zu Bayern. 1803 wurde im Kreisgebiet das Landgericht Landau errichtet, das ab 1808 zum Unterdonaukreis gehörte. Aus Teilen seines Gebiets wurden 1838 die Landgerichte Dingolfing und Osterhofen errichtet. Alle Landgerichte gehörten dann zum Kreis Niederbayern. 1862 entstanden die Bezirke Dingolfing und Landau aus den bisherigen gleichnamigen Landgerichtsbezirken, wobei das Landgericht Dingolfing einige Gemeinden abgab, die fortan den Gerichtsbezirk Arnstorf bildeten, der dem Bezirksamt Eggenfelden zugeordnet wurde. Das Gebiet Osterhofen kam seinerzeit zum Bezirk Vilshofen. Ab 1939 wurden die Bezirke Dingolfing und Landau als Landkreise bezeichnet.

Im Zuge der Gebietsreform 1972 wurden die Landkreise Dingolfing und Landau (mit Ausnahme von Lailling, das heute zur Gemeinde Otzing, Landkreis Deggendorf, gehört) sowie einige Gemeinden des Landkreises Vilsbiburg zu einem neuen Landkreis zusammengeschlossen, der zunächst den Namen Landkreis Untere Isar erhielt, jedoch am 1. Mai 1973 in Landkreis Dingolfing-Landau umbenannt wurde.

Politik


Landrat

Heinrich Trapp (SPD) ist seit dem 22. Juni 1991 Landrat des Kreises.

Stellvertretender Landrat ist Georg Eberl (CSU) weitere stellvertretende Landrätin ist Anneliese Apfelböck (Freie Wähler)

Kreistag

Sitzverteilung im Kreistag des Landkreises Dingolfing-Landau:
CSU SPD FW ödp Junge Bürger REP Gesamt
2002 28 14 8 5 4 1
CSU und Junge Bürger bilden eine Fraktionsgemeinschaft

Kreispartnerschaften

Eine Partnerschaft besteht seit 1999 mit dem Kreis Łomża aus Polen.

Wappen


Wappen

Wirtschaft und Infrastruktur


Das bedeutendste Unternehmen im Landkreis ist das Dingolfinger Werk der BMW.

Arbeitsplatzzentren sind daneben Landau a.d.Isar (Fa. Einhell, Fa. Dräxlmeier, Autozulieferer), Pilsting (Fa. Neoplan Bus GmbH) und Marklkofen (Fa. Mann & Hummel, Filterproduktion)

Verkehr


Die frühere Kreisstadt Landau erhielt 1875 durch die AG der Bayerischen Ostbahnen ihren ersten Bahnhof an der Strecke Plattling - Neumarkt-St.Veit - Mühldorf. Im benachbarten Pilsting ließ die Bayerische Staatsbahn ab 1880 die Linie isaraufwärts nach Landshut - München abzweigen.

Von Landau nahm 1903 die staatliche Lokalbahn nach Arnstorf ihren Ausgang mit einer 1915 eröffneten Zweigbahn nach Kröhstorf. Beide Bahnen verloren 1962/64 den Personenverkehr; ebenso 1969/70 auch die Strecke Pilsting - Neumarkt-St.Veit. Damit schrumpfte das Netz der Personenzüge von 95 km auf jetzt noch 36 km; diese halten nur noch in drei Bahnhöfen im Kreisgebiet!

Städte und Gemeinden


Städte
  1. Dingolfing (18.623)
  2. Landau a.d.Isar (12.952)
Märkte
  1. Eichendorf (6.634)
  2. Frontenhausen (4.386)
  3. Pilsting (6.165)
  4. Reisbach (7.595)
  5. Simbach (3.723)
  6. Wallersdorf (6.752)
Verwaltungsgemeinschaften
  1. Mamming
    1. Gottfrieding (2.153)
    2. Mamming (2.902)

Gemeinden
(soweit nicht Mitglied in einer Verwaltungsgemeinschaft)
  1. Loiching (3.595)
  2. Marklkofen (3.703)
  3. Mengkofen (5.688)
  4. Moosthenning (4.673)
  5. Niederviehbach (2.455)
Keine Gemeindefreien Gebiete
(Einwohnerzahlen vom 30. Juni 2005)

Weblinks


Landkreis in Bayern | Dingolfing-Landau

Dingolfing-Landau | Subdistrikto Dingolfing-Landau | Dingolfing-Landau | Dingolfing-Landau | Powiat Dingolfing-Landau | Dingolfing-Landau

 

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