| Wappen | Karte | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.png | Lage des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald in Deutschland.png | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Baden-Württemberg | - bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Freiburg | bgcolor="#FFFFFF" | Region: | Südlicher Oberrhein | bgcolor="#FFFFFF" | Verwaltungssitz: | Freiburg im Breisgau | bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 1.378,33 km² | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 250.563 (30. Juni 2005) | bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 182 Einwohner /km² | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | FR | bgcolor="#FFFFFF" | Kreisschlüssel: | 08 3 15 | bgcolor="#FFFFFF" | Kreisgliederung: | 50 Gemeinden | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Kreisverwaltung: | Stadtstraße 2 79104 Freiburg im Breisgau | bgcolor="#FFFFFF" | Website: | www.breisgau-hochschwarzwald.de | Politik | |||
| Landrat: | Jochen Glaeser | Karte | bgcolor="#FFFFFF" | Baden_wuerttemberg_fr.png | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt im Südwesten Baden-Württembergs (Deutschland). Dem Kreis gehören 50 Städte und Gemeinden mit 133 Ortsteilen an. Der Kreis selbst gehört zur Region Südlicher Oberrhein innerhalb des Regierungsbezirks Freiburg.
Im Norden grenzt der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald an den Landkreis Emmendingen, im Osten an den Schwarzwald-Baar-Kreis, im Südosten an den Kreis Waldshut sowie im Südwesten an den Landkreis Lörrach. Der Rhein bildet im Westen die Staatsgrenze zum Elsass (Frankreich). Dort liegt das Departement Haut-Rhin. Das Landratsamt hat seinen Sitz in Freiburg im Breisgau: die Stadt liegt in der Mitte des Landkreises, gehört aber nicht zu diesem. Darüber hinaus unterhält das Landratsamt zwei Außenstellen in Müllheim und Titisee-Neustadt.
Mit einer Fläche von 1.378,3 Quadratkilometern ist der Kreis Breisgau-Hochschwarzwald der sechstgrößte Landkreis in Baden-Württemberg. Rund 131,0 Quadratkilometer sind davon Siedlungs- und Verkehrsfläche (Stand: 1997). Der Landkreis hat in Ost-West-Richtung eine Ausdehnung von 65 Kilometern sowie von 42 Kilometern in Nord-Süd-Richtung.
Der Landkreis umfasst landschaftlich unterschiedliche Gebiete: in der Oberrheinebene liegen das Markgräflerland mit der Vorbergzone, dem sich weiter nördlich der Breisgau mit dem Kaiserstuhl und dem Tuniberg anschließen. Der Schwarzwald umfasst die zur Rheinebene geöffneten Seitentäler (Glottertal, Dreisamtal, Höllental und Münstertal), den Hochschwarzwald mit seiner höchsten Erhebung, dem Feldberg und reicht bis an die Hochebene der Baar.
Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald wurde durch die Kreisreform zum 1. Januar 1973 überwiegend aus den früheren Landkreisen Freiburg, Müllheim und Hochschwarzwald (Sitz in Neustadt im Schwarzwald) gebildet.
Einige Gemeinden des Kreises Freiburg wurden an den Landkreis Emmendingen abgegeben. Weitere Gemeinden wurden in die kreisfreie Stadt Freiburg eingegliedert. Vom Landkreis Müllheim kam der nördlich Teil zum neuen Landkreis und vom ehemaligen Landkreis Hochschwarzwald gingen auch einige Orte an den Landkreis Waldshut.
Ferner kam ein Ort vom Landkreis Donaueschingen zum Kreisgebiet, im Gegenzug wurde eine Gemeinde an den Schwarzwald-Baar-Kreis abgegeben.
Die drei Altkreise wurden 1939 aus den gleichnamigen Amtsbezirken gebildet, die zu Anfang des 19. Jahrhunderts damals noch in größerer Zahl errichtet worden waren, als das Gebiet zu Baden kam. Im Laufe der Geschichte wurden die Amtsbezirke mehrmals verändert, bis es 1936 nur noch die Ämter Freiburg, Müllheim, Neustadt im Schwarzwald und Staufen gab.
Staufen wurde auf die Ämter Freiburg und Müllheim aufgeteilt. Der 1939 gebildete Landkreis Neustadt wurde 1956 in Landkreis Hochschwarzwald umbenannt.
Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald 50 Gemeinden, darunter 10 Städte. "Große Kreisstädte" gibt es nicht. Größte Stadt ist Müllheim, kleinste Gemeinde ist Heuweiler. Jüngste Stadt ist Bad Krozingen (seit 1. September 2005).
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 31. Dezember 1973 | 181.335 |
| 31. Dezember 1975 | 187.104 |
| 31. Dezember 1980 | 199.911 |
| 31. Dezember 1985 | 207.466 |
| 27. Mai 1987 ¹ | 203.111 |
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 31. Dezember 1990 | 217.267 |
| 31. Dezember 1995 | 230.839 |
| 31. Dezember 2000 | 240.545 |
| 30. Juni 2005 | 250.563 |
Bei der Kreistagswahl vom 13. Juni 2004 ergab sich folgendes Ergebnis: (69 Mitglieder, bisher 67)
Die Landräte des Landkreises Freiburg 1945-1972:
Die Landräte des Landkreises Hochschwarzwald 1945-1972 (bis 1956 Landkreis Neustadt):
Die Landräte des Landkreises Müllheim 1945-1972:
Die Landräte des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald seit 1973:
Wichtige Wirtschaftszweige sind der Fremdenverkehr, insbesondere durch die Thermalquellen in Bad Krozingen und Badenweiler, und der Weinbau in der Rheinebene. Hinzu kommt der Hochschwarzwald als beliebtes Urlaubsziel für Wintersportler und Wanderer.
Von dieser Strecke wurden 1878 zwei Querverbindungen über den Rhein ins seinerzeit deutsche Elsaß gebaut: in Richtung Colmar die schon 1871 von Freiburg bis Breisach eröffnete Linie und in Richtung Mülhausen eine Linie von Müllheim über Neuenburg.
Im Jahre 1887 erreichte die von Freiburg ausgehende Höllentalbahn Neustadt im Schwarzwald und 1901 Donaueschingen über Löffingen. Dazu kam 1907 die von ihr abzweigende Nebenbahn Kappel-Gutachbrücke - Lenzkirch - Bonndorf. Die erst 1926 von der Deutschen Reichsbahn in Betrieb genommene Dreiseenbahn Titisee - Seebrugg berührt in 967 m Meereshöhe den höchstgelegenen Bahnhof des DBAG-Netzes Feldberg-Bärental.
Freiburg Hauptbahnhof wird auch von Triebwagen der Südwestdeutschen Verkehrs-AG (SWEG) und ihrer Tochter, der Breisgau-S-Bahn, angefahren. Sie kommen einerseits von den 1894/95 vom "Badischen Eisenbahn-Konsortium" eröffneten Strecken der Kaiserstuhlbahn Gottenheim - Endingen und Breisach - Endingen; andererseits von der ebenfalls 1894 von Vering & Waechter gebauten Linie Bad Krozingen - Staufen - Sulzburg. Die in Staufen abzweigende Münstertalbahn entstand 1916 unter der Regie der Deutschen Eisenbahn-Betriebs-Gesellschaft.
Eine Besonderheit stellte die 1896 von der Müllheim-Badenweiler Eisenbahn AG eröffnete Schmalspurbahn dar, die 1914 in eine straßenbahnähnliche elektrische Bahn umgewandelt wurde.
Das Eisenbahnnetz umfasste nunmehr 208 km Strecken. Davon wurden nur 30 km stillgelegt:
Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hat sich gemeinsam mit dem nördlichen Nachbarlandkreis Emmendingen und der Stadt Freiburg Ende der 1980er-Jahre zum Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) zusammengeschlossen (ÖPNV). Mit der so genannten Regio-Karte wurde damals zum ersten Mal eine einheitliche Monatsfahrkarte für das gesamte Gebiet eingeführt.
Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt im Einzugsbereich des Euro-Airport Basel-Mulhouse-Freiburg.
Gemeinsam mit der Stadt Freiburg im Breisgau ist der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald auch Träger der Edith-Stein Schule (Hauswirtschaftliche, Sozialpflegerische und Landwirtschaftliche Schule) Freiburg im Breisgau, der Sonderschule für Geistigbehinderte Günterstal in Freiburg im Breisgau, der Richard-Mittermaier Schule für Geistigbehinderte Freiburg im Breisgau und der Schule für Sprachbehinderte Freiburg im Breisgau.
Bis 1998 war der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Träger der drei Kreiskrankenhäuser Breisach am Rhein, Müllheim (Baden) und Titisee-Neustadt. Dann wurden diese Kliniken in die Trägerschaft der HELIOS Kliniken GmbH mit Sitz in Fulda übergeben. Der Landkreis ist im Aufsichtsrat dieser Gesellschaft vertreten.
| Städte |
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