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Wappen Karte
Wappen Landkreis Birkenfeld.png Lage des Landkreises Birkenfeld in Deutschland.PNG
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Verwaltungssitz: Birkenfeld
Fläche: 777 km²
Einwohner: 87.918 (31. Oktober 2005)
Bevölkerungsdichte: 113 Einwohner je km²
Kreisschlüssel: 07 1 34
Kfz-Kennzeichen: BIR
Kreisgliederung: 96 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Schneewiesenstraße 25
55765 Birkenfeld
Website: www.landkreis-birkenfeld.de
E-Mail-Adresse: info@landkreis-birkenfeld.de
Politik
Landrat: Axel Redmer (SPD)
Karte
Rhineland p bir.png

Der Landkreis Birkenfeld ist ein Landkreis in Rheinland-Pfalz, Deutschland. Er ist (im Uhrzeigersinn) umgeben von den Landkreisen St. Wendel (Saarland), Trier-Saarburg und Bernkastel-Wittlich, vom Rhein-Hunsrück-Kreis und von den Landkreisen Bad Kreuznach und Kusel.

Geographie


Die Nahe fließt von Westen nach Osten durch den südlichen Teil des Kreises Birkenfeld. Die Gegend nördlich des Flusses wird vom Mittelgebirge Hunsrück bestimmt, dessen höchster Punkt der Erbeskopf mit 816 m ü. N.N. (Nachrichten, Wetterbericht)ist. Im südlichen Kreisgebiet (Westrich) liegt der Truppenübungsplatz Baumholder, bei dessen Anlegung 14 Gemeinden mit etwa 4.000 Einwohnern ihre Heimat verlassen mussten.

Geschichte


Geschichtlich gesehen ist die Nahe Grenzlinie zwischen zwei Regionen: Birkenfeld nördlich der Nahe, und Lichtenberg südlich des Flusses. Die Region gehörte vor 1800 zu verschiedenen Herrschaften. Nach dem Wiener Kongress kam Birkenfeld 1815 zum Herzogtum Oldenburg, nicht jedoch in den heutigen Grenzen; Lichtenberg hingegen zum Fürstentum Sachsen-Coburg. Beide Staaten hatten somit eine Exklave westlich des Rheins. 1834 wurde das zum Fürstentum Lichtenberg erhobene Land an Preußen verkauft, welches das Gebiet in den Kreis Sankt Wendel integrierte. Der Kreis Birkenfeld blieb zunächst oldenburgisch.

Nach dem 1. Weltkrieg wurde der südliche Teil des Kreises Sankt Wendel dem Saarland zugeschlagen, der bei Preußen verbleibende Teil hieß fortan Restkreis Sankt Wendel. Im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes ging am 1. April 1937 der oldenburgische Kreis Birkenfeld im Austausch für Wilhelmshaven ebenfalls auf das Land Preußen über, welches ihn der Rheinprovinz angliederte und mit dem Restkreis Sankt Wendel vereinigte. Der nunmehr vergrößerte Landkreis Birkenfeld wurde danach noch mehrere Male geringfügig verändert, bis er 1970 seine heutige Ausdehnung erreichte.

Politik


Landrat

  1. Wilhelm Herbert Wild (1937 bis 1945)
  2. Valentin Eibes (1945, vom 12. bis 17 März)
  3. Karl Nieten (1945 bis 1946)
  4. Jakob Hepp SPD (1946 bis 1956)
  5. Dr. Walther Beyer SPD (1957 bis 1982)
  6. Dr. Ernst Theilen SPD (1982 bis 1994)
  7. Wolfgang Hey SPD (1995 bis 2003)
  8. Axel Redmer SPD seit 20. Februar 2003

Kreistag

Der Kreistag des Landkreises Birkenfeld setzt sich, seit der Kommunalwahl im Juni 2004, wie folgt zusammen:

  1. CDU 41,5% (+0,8) - 18 Sitze (+1)
  2. SPD 37,3% (-6,7) - 16 Sitze (-2)
  3. FDP 9,3% (+3,2) - 4 Sitze (+1)
  4. Freie Liste Kreis Birkenfeld 4,8% (+0,5) - 2 Sitze (=)
  5. Liste unabhängiger Bürger/innen 4,2% (+4,2) - 2 Sitze (+2)
  6. Andere 2,5% (-2,0) - 0 Sitze (-2)

Wappen


Beschreibung:

Geschachtet von Rot und Silber; belegt mit einem rot gezungten, golden gekrönten und golden bewehrten blauen Löwen (Wappen-Verleihung 28. Juli 1949)

Bedeutung: Das Schachmuster verweist auf die hintere Grafschaft Sponheim, der Löwe auf die Grafschaft Veldenz.

Verkehr


Den Süden des Kreisgebiets berührt die Bundesautobahn A 62. Mehrere Bundesstraßen und Kreisstraßen durchziehen das Kreisgebiet, darunter die B41 und die B422.

Im Nahetal eröffnete die Rhein-Nahe Eisenbahn-Gesellschaft im Jahre 1859 eine Bahnlinie von Bad Kreuznach bis Idar-Oberstein, die im folgenden Jahr in Richtung Saarbrücken weitergeführt worden ist.

Den Anschluss zur Kreisstadt stellte 1880 die Birkenfelder Lokalbahn GmbH von der Station Neubrücke aus her. Eine Stichbahn von Heimbach nach Baumholder mit seinem Truppenübungsplatz wurde 1912 von der Preußischen Staatsbahn erbaut. Auf beiden Strecken ist der Personenverkehr 1962 bzw. 1981 eingestellt worden.

Städte und Gemeinden


(Einwohner am 30. Juni 2005)

Verbandsfreie Gemeinden/Städte
  1. Idar-Oberstein, große kreisangehörige Stadt (32.254)

Verbandsgemeinden mit ihren Mitgliedsgemeinden

  1. Baumholder, Stadt * (4.081)
  2. Berglangenbach (484)
  3. Berschweiler bei Baumholder (594)
  4. Eckersweiler (171)
  5. Fohren-Linden (372)
  6. Frauenberg (451)
  7. Hahnweiler (237)
  8. Heimbach (1.245)
  9. Leitzweiler (110)
  10. Mettweiler (319)
  11. Reichenbach (676)
  12. Rohrbach (230)
  13. Rückweiler (440)
  14. Ruschberg (869)
  1. Abentheuer (458)
  2. Achtelsbach (509)
  3. Birkenfeld, Stadt * (6.922)
  4. Börfink (199)
  5. Brücken (1.287)
  6. Buhlenberg (522)
  7. Dambach (153)
  8. Dienstweiler (313)
  9. Elchweiler (101)
  10. Ellenberg (94)
  11. Ellweiler (297)
  12. Gimbweiler (439)
  13. Gollenberg (127)
  14. Hattgenstein (254)
  15. Hoppstädten-Weiersbach (2.740)
  16. Kronweiler (345)
  17. Leisel (584)
  18. Meckenbach (117)
  19. Niederbrombach (510)
  20. Niederhambach (305)
  21. Nohen (387)
  22. Oberbrombach (512)
  23. Oberhambach (280)
  24. Rimsberg (124)
  25. Rinzenberg (300)
  26. Rötsweiler-Nockenthal (504)
  27. Schmißberg (226)
  28. Schwollen (472)
  29. Siesbach (415)
  30. Sonnenberg-Winnenberg (534)
  31. Wilzenberg-Hußweiler (315)
  1. Allenbach (692)
  2. Bergen (471)
  3. Berschweiler (301)
  4. Breitenthal (330)
  5. Bruchweiler (544)
  6. Dickesbach (446)
  7. Fischbach (937)
  8. Gerach (262)
  9. Griebelschied (212)
  10. Herborn (512)
  11. Herrstein * (898)
  12. Hettenrodt (743)
  13. Hintertiefenbach (425)
  14. Kempfeld (845)
  15. Kirschweiler (1.154)
  16. Langweiler (272)
  17. Mackenrodt (450)
  18. Mittelreidenbach (803)
  19. Mörschied (912)
  20. Niederhosenbach (359)
  21. Niederwörresbach (1.017)
  22. Oberhosenbach (149)
  23. Oberreidenbach (628)
  24. Oberwörresbach (160)
  25. Schmidthachenbach (412)
  26. Sensweiler (545)
  27. Sien (590)
  28. Sienhachenbach (214)
  29. Sonnschied (135)
  30. Veitsrodt (699)
  31. Vollmersbach (573)
  32. Weiden (80)
  33. Wickenrodt (170)
  34. Wirschweiler (374)
  1. Asbach (167)
  2. Bollenbach (159)
  3. Bundenbach (1.022)
  4. Gösenroth (282)
  5. Hausen (198)
  6. Hellertshausen (208)
  7. Horbruch (352)
  8. Hottenbach (674)
  9. Krummenau (142)
  10. Oberkirn (356)
  11. Rhaunen * (2.280)
  12. Schauren (538)
  13. Schwerbach (67)
  14. Stipshausen (995)
  15. Sulzbach (345)
  16. Weitersbach (82)
Sitz der Verbandsgemeinde *

Weblinks


Landkreis in Rheinland-Pfalz | Rheinland

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