| Wappen | |
|---|---|
| Wappen Landkreis Buehl.png | |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Baden-Württemberg |
| Regierungsbezirk: | Südbaden |
| Verwaltungssitz: | Bühl (Baden) |
| Fläche: | 379 km² |
| Einwohner: | 91.926 (27. Mai 1970) |
| Bevölkerungsdichte: | 242 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | BH |
| Kreisgliederung: | 39 Gemeinden darunter 3 Städte |
| Karte | |
| BW-AlteLandkreise-BH.png | |
Der Landkreis Bühl war ein Landkreis in Baden-Württemberg, der im Zuge der Kreisreform am 1. Januar 1973 aufgelöst wurde.
Geografisch hatte der Landkreis Bühl überwiegend Anteil an der Oberrheinischen Tiefebene und am Schwarzwald. Die Kreisstadt lag etwa in der Mitte des Landkreises.
Nach der Bildung des Landes Baden-Württemberg 1952 gehörte der Landkreis Bühl zum Regierungsbezirk Südbaden. Durch die Gemeindereform ab 1970 veränderte sich das Kreisgebiet in drei Fällen.
Am 1. Juli 1972 wurden die Stadt Steinbach sowie die Gemeinden Neuweier und Varnhalt dem Stadtkreis Baden-Baden zugeordnet. Mit Wirkung vom 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Bühl schließlich aufgelöst. Der nördliche Teil und mit ihm die Kreisstadt Bühl wurde dem vergrößerte Landkreis Rastatt, der südliche Teil dem neu gebildeten Ortenaukreis zugeordnet. Rechtsnachfolger des Landkreises Bühl wurde der Landkreis Rastatt.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 17. Mai 1939 | 68.402 |
| 13. September 1950 | 72.532 |
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 6. Juni 1961 | 79.859 |
| 27. Mai 1970 | 91.926 |
Der "Bühler Zwetschgen" und der Weinbau haben im Kreisgebiet eine alte Tradition. Die Schildfarben Rot-Gelb entsprechen den badischen Landesfarben.
Am 7. März 1968 stellte der Landtag von Baden-Württemberg die Weichen für eine Gemeindereform. Mit dem Gesetz zur Stärkung der Verwaltungskraft kleinerer Gemeinden war es möglich, dass sich kleinere Gemeinden freiwillig zu größeren Gemeinden vereinigen konnten. Den Anfang im Landkreis Bühl machten am 1. Januar 1971 die Gemeinde Oberachern, die sich mit der Stadt Achern und die Gemeinden Neusatz und Oberweier, die sich mit der Stadt Bühl vereinigten. In der Folgezeit reduzierte sich die Zahl der Gemeinden stetig, bis der Landkreis Bühl schließlich 1973 aufgelöst wurde.
Größte Gemeinde des Landkreises war die Kreisstadt Bühl, kleinste Gemeinde war Oberbruch.
Die Gemeinden des Landkreises Bühl vor der Gemeindereform:
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