Das Landhaus in Dresden gehört zu den politischen Profanbauwerken der Stadt. Es wurde zwischen 1770 und 1776 im Barockstil erbaut. Angelegt wurde das Gebäude als repräsentativer Versammlungsort des sächsischen Landstandes. In der Gegenwart befindet sich in dem Gebäude die Hauptstelle des Stadtmuseums.
Der Bau des Hauses wurde Ende des 18. Jahrhunderts am Pirnaischen Tor im Osten der historischen Innenstadt geplant und durchgeführt. Das Landhaus liegt an der Straße, die vom Tor zum Neumarkt führt. Später erfolgte die Schleifung der Stadtfestung und der Pirnaische Platz entwickelte sich zum wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Das Landhaus ist Leitbauwerk an diesem Bauwerk. Durch die Zerstörung im 2. Weltkrieg wurden die Straßenzüge neu aufgeteilt. So zeigt heute die eigentliche Hofseite zur Wilsdruffer Straße, einer sehr breiten Straße.
Die eigentliche Nutzung als Landhaus im Sinne des Versammlungsorts der Vertreter des Landstandes erfolgte von 1776 bis 1909. Das Landhaus war also Sitz des historischen Landtags. Seit der Umstellung 1919 auf die parlamentarische Staatsform gibt es keine Stände mehr. Statt dessen gibt es das einzige Landesparlament den Sächsischen Landtag.
Zumindest seit dem Wiederaufbau befindet sich das Gebäude im Besitz der Stadt Dresden, die es seit dem als Hauptsitz des Stadtmuseums nutzt. Zur ausgestellten Sammlung zählt zum Beispiel die Städtische Galerie.
Zur Zeit wird eine neue Dauerausstellung des Stadtmuseums erarbeitet, die im November 2006 eröffnet werden soll. Unter anderem wird es dann für die Besucher einen 9 m x 6 m großen begehbaren Luftbildfußboden der Stadt Dresden sowie ein 2 m x 1,50 m Reliefmodell des Dresdner Elbtales zu erleben geben.
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"Landhaus (Dresden)".
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