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Das Landgericht Hagen ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und eines von zehn Landgerichten im Bezirk des Oberlandesgerichts Hamm.
Gerichtssitz und -bezirk
Sitz des Gerichts ist
Hagen in
Nordrhein-Westfalen. Der
Gerichtsbezirk umfasst neben der
kreisfreien Stadt Hagen und der Stadt
Schwerte (
Kreis Unna) den größten Teil des
Märkischen Kreises sowie Teile des
Ennepe-Ruhr-Kreises.
Zum Bezirk gehört mit dem Amtsgericht Hagen das Zentrale Mahngericht für die Oberlandesgerichtsbezirke Hamm und Düsseldorf.
Gebäude
Das zuvor in einem Mietshaus untergebrachte Gericht zog
1832 mit in das neu erbaute
Rathaus.
1866 erfolgte der Umzug in den Neubau des
Kreisgerichtsgebäudes in der
Hochstr. 71. Seit
1925 befindet sich das unter
Denkmalschutz stehende Gerichtsgebäude in der
Heinitzstr. 42.
Geschichte
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Das Landgericht Hagen wurde
1753 aus den Amtsgerichten Hagen und Wetter gebildet. Es bestand aus einem
Landrichter und zwei
Landgerichtsassessoren und wurde nur erstinstanzlich tätig. In der Zeit von
1854 bis
1879 war das Landgericht
Kreisgericht mit einem Direktor, zehn Richtern und drei Assessoren. Nach
1945 wurde das Landgericht Hagen als erstes Landgericht im Oberlandesgerichtsbezirk Hamm neu errichtet.
Heute sind bei ihm acht
Strafkammern, eine
Strafvollstreckungskammer, neun allgemeine
Zivilkammern und vier
Kammern für Handelssachen gebildet.
Über- und nachgeordnete Gerichte
Dem Landgericht Hagen ist das
Oberlandesgericht Hamm übergeordnet. Nachgeordnet sind die
Amtsgerichte
Altena,
Hagen,
Iserlohn,
Lüdenscheid,
Meinerzhagen,
Plettenberg,
Schwelm,
Schwerte und
Wetter.
Siehe auch
Literatur
- Peter Linscheidt: Das Landgericht Hagen. Rechtsprechung im Südteil der Grafschaft Mark von der Frühzeit bis zur Gegenwart. Herausgegeben von Prof. Dr. Dr. Thomas Vormbaum. LIT Verlag Münster, 2004. ISBN 3-8258-8314-0
Weblinks
Hagen | Landgericht