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Lametta (italienisch „lama“ > Metallblatt) ist – ebenso wie Rauschgold – ein beliebter Weihnachtsschmuck für den Weihnachtsbaum und immer mehr auch für den Adventskranz.

Als Ausgangsprodukt wird traditionell Stanniol verwendet, das geschmolzen, gegossen, gewalzt und in sehr schmale Streifen geschnitten wird. Die Bezeichnung Stanniol-Lametta geht auf die lat. Bezeichnung stannum = Zinn zurück. Zinn wird wegen seines Glanzes und als Kontaktschutz als dünne Schicht auf einem Kern aus Blei verwendet. Der Bleikern bewirkt durch sein Gewicht, dass das Lametta schön hängt. Die Verwendung von Stanniol-Lametta ist stark zurückgegangen und teilweise durch metallisiertes Kunststofflametta aus PVC ersetzt worden.

Vor der Entsorgung der Weihnachtsbäume ist Lametta und auch sonstiger Christbaumschmuck von den Bäumen abzunehmen, andernfalls wird der Baum im Rahmen der Weihnachtsbaumsammelaktionen am Straßenrand stehen gelassen. Auch Wertstoffhöfe nehmen Lametta zurück. So ist eine umweltfreundliche Handhabung möglich.

Gebrauchtes Metalllametta kann auch wiederverwendet werden, indem man es vor dem erneuten Aufhängen bei niedriger Temperatur mit dem Bügeleisen glättet. Auch ist ein Einschmelzen beim "Bleigießen" an Silvester möglich.

In der Soldatensprache bedeutet Lametta so viel wie Orden oder Hinweise auf Auszeichnungen an der Uniform.

Als Christbaumbehang symbolisiert Lametta der Tradition nach die Optik von glitzernden Eiszapfen.

Weihnachten

 

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