Lamersdorf ist seit 1972 ein Gemeindeteil von Inden im Kreis Düren. Der Ort lag ursprünglich an der Landstraße von Weisweiler nach Jülich zwischen Frenz und dem Hauptort Inden. Wegen des Tagebau Inden ist diese Straße seit 2004 Sackgasse mit Endpunkt Lamersdorf. Die ursprünglich in Süd-Nord-Richtung durch Lamersdorf und weiter nach Inden fließende Inde wurde umgeleitet und fließt jetzt um den Ort herum und weiter in nordwestlicher Richtung.
Lamersdorf ist nicht zu verwechseln mit Lammersdorf bei Simmerath im Kreis Aachen.
Das heutige Gotteshaus stammt aus dem 15. Jahrhundert. Es wurde 1890 bis 1894 sowie 1950 und 1990 restauriert. An die Bombenangriffe und starke Zerstörung vom 16. November 1944 erinnern Granatsplitter im Kreuz über dem Taufbecken. Drei Glocken stammen aus dem Jahr 1400, über die vierte im Dachreiter ist nichts Genaueres bekannt.
ÖPNV: Lamersdorf gehört zum AVV. Die beiden Lamersdorfer Bushaltestellen "GHS Inden" und "Lamersdorf Markt" werden von den Linien 216, 234 und 260 angefahren, welche den Ort mit Frenz (und weiter mit Weisweiler und Eschweiler), Inden/Altdorf, Langerwehe, Lucherberg, Pier (und weiter mit Krauthausen und Niederzier) sowie Schophoven verbinden.
Eisenbahn: Der nächste Bahnhof ist "Langerwehe".
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