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Karavasta.jpg | Lagoon-of-venice-landsat-1.jpg | Venice, Laguna04.JPG Eine Lagune ist ein seichtes Gewässer, das durch Sandablagerungen (Nehrung) oder Korallen-Riffe (Atoll) vom Meer abgetrennt ist.

Sprachgebrauch


Ist die Abtrennung vollständig, so entsteht ein Strandsee mit Süßwasser. Wenn jedoch noch eine Verbindung zum Meer besteht, enthält die Lagune Brackwasser. Die Abgrenzung zu Binnenseen – kleine Nebenmeere, die mit einem Ozean oder einem anderen Meer nur durch eine sehr schmale Meerenge (Meeresstraße) verbunden sind – ist fließend, wobei flache Gewässer meist als Lagunen gelten.

Das Wort Lagune leitet sich über das italienische laguna vom lateinischen lacuna (Weiher, Lache) ab. In der Ostsee heißt die Lagune Haff oder Bodden, im Schwarzen Meer wird sie Liman genannt. Oft tragen Lagunen auch andere Namensteile wie See, Bucht oder Sound.

Menschliche Einflüsse


Da Lagunen meist nur schlecht zugänglich sind, haben sie sich in vielen Fällen als naturnahe Ökosysteme erhalten können. Diese Feuchtgebiete dienen dabei als wichtige Rückzugsgebiete von Wasservögeln, Fischen, kleineren Tieren und Pflanzen. Die ökologisch wichtigsten Lagunen werden international durch die Ramsar-Konvention geschützt.

Ein Beispiel einer – zumindest teilweise – erschlossenen und genutzten Lagune ist die Lagunenstadt Venedig in der Nähe der Mündung des Po in Italien. Als Grund für Stadtgründungen in Lagunen kann primär die geschützte Lage genannt werden. Viele Lagunen sind sehr fischreich, was insbesondere in der Vergangenheit für die Bewohner der Umgebung von großer wirtschaftlicher Bedeutung war.

Wichtige Lagunen


Physische Geographie | Ökosystem

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