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Der Lago de Yojoa ist der größte Binnensee in Honduras.

Im Gegensatz zu seinen Nachbarländern verfügt Honduras nur über einen kleineren Binnensee, der aber durch seinen Artenreichtum bei Fischen und Vögeln besticht. An den Ufern und in der näheren Umgebung brüten und nisten bis zu 750 Vogelarten, dadurch gilt der See im Land als lokales Ausflugs- und Reiseziel. Teile des Gebietes werden landwirtschaftlich genutzt durch den Anbau von Ananas, Kaffee und Citrusfrüchten, sowie forstwirtschaftlich durch Kiefernkulturen.

Am Ufer des Sees liegt auch Los Naranjos, einem archäologischen Ausgrabungsort Honduras, mit Wanderpfaden durch den Feuchtwald und Aussichtsplattformen zur Vogelbeobachtung. Am Abfluss des Sees befindet sich ein Wasserkraftwerk.

Geographie


Der See liegt etwa 70 km von San Pedro Sula, von bis zu 2.600 m hohen Bergen umgeben mit einer Fläche von 90 km² auf einer Höhe von 700 m über N.N.. Die Süd-Nord-Ausdehnung beträgt 70 km, die West-Ost-Ausdehnung 10 km. Der See liegt in einer der feuchtesten Zonen des Landes mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 3200 mm/Jahr und ca. 22 Grad Durchschnittstemperatur. Der größte Ort am Seeufer ist Peña Blanca. An den See grenzen zwei Nationalparks: Cerro Azul Meambar an der Südküste und Santa Bárbara an der Nordküste.

Umweltprobleme


Durch Rohdung und Minenbetriebe in den umliegenden Bergen ist der Lago de Yojoa in seiner Existenz bedroht, Jahr für Jahr sinkt sein Pegel. Daher hat sich die Stiftung Exo-Lago gegründet, die den See und sein Ökosystem in Zusammenarbeit mit den Fischern und den Bauern retten möchte.

Weblinks


See in Amerika | Honduras

 

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