| Daten | |
|---|---|
| Name: | Ladogasee |
| Kontinent: | Europa |
| Länder: | Russland, Karelien |
| Fläche ohne Inseln: | 17.703 km² |
| Fläche mit Inseln: | 18.390 km² |
| Maximale Tiefe: | 225 m |
| Mittlere Tiefe: | 52 m |
| Höhe über NN: | 4 m |
| Zuflüsse u.a: | Swir, Wolchow |
| Abfluss: | Newa |
| Städte am Ufer: | Sortavala, Sjasstroj |
| Besonderheit: | größter See Europas |
Die Wasserfläche des Ladogasees beträgt 17.703 km², mit seinen weit über 500 Inseln umfasst er 18.390 km²; damit übertrifft seine Inselfläche von 687 km² die Größe des Bodensees. Der See erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über knapp 220 km und misst an seiner breitesten Stelle in West-Ost-Richtung 120 km; im Minimum ist er etwa 80 km breit. Die maximale Tiefe des Ladogasees beträgt 225 m, die durchschnittliche Seetiefe etwa 52 m.
Über seinen Abfluss, den Fluss Newa, besteht Verbindung zur Ostsee. Mit dem Onegasee und der Nördlichen Dwina - dadurch mit dem Weißen Meer und der Wolga und schließlich mit dem Kaspischen Meer und auch mit dem Schwarzen Meer - ist der See über den Swir, einen seiner Hauptzuflüsse, und Kanäle, beispielsweise den Weißmeer-Ostsee-Kanal und den Wolga-Ostsee-Wasserweg verbunden.
Das Einzugsgebiet des Ladogasees, der etwa von Ende November bis Anfang April zugefroren ist, umfasst ungefähr 280.336 km².
Bis zum 13. Jh. hieß der See noch Newo und wurde dann in Ladogasee umbenannt nach der gleichnamigen mittelalterlichen Handelsstadt an seinen Ufern (Staraja Ladoga, siehe Alt-Ladoga).
1809, durch die Abtretung des bis dahin zu Schweden gehörigen Finnlands, kam auch der nordwestliche Teil (etwa die Hälfte) des Sees zu Russland, als Teil der Provinz Finnland. Diesen Teil des Sees, der mit der Selbständigkeit Finnlands 1918 finnisch wurde, verleibte sich die Sowjetunion 1940 im Frieden zu Moskau wieder ein.
Auf der der Insel Walaam befindet sich ein bekanntes orthodoxes Mönchskloster.
Im See lebt Phoca hispida ladogensis, eine Unterart der Ringelrobbe (Phoca hispida). Sie ist eine von zwei Unterarten der Ringelrobbe, die im Süßwasser leben.
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