Lachs 2000 war der Name eines Projekts, das zum Ziel hatte, den Lachs bis zum Jahre 2000 wieder im Rhein heimisch zu machen.
Seit 1983 hatte die Verschmutzung des Rheins bereits laufend abgenommen und die ersten irischen Junglachse wurden in den Rhein eingesetzt.
Im Jahre 1986 erfolgte bereits ein Beschluss der Rheinminister über das Aktionsprogramm "Rhein", das auch das Projekt Lachs 2000 beinhaltete.
Die Internationale Kommission zum Schutz des Rheins (IKSR) koordinierte die Maßnahmen.
Rund drei Millionen € wurden von der EU zur Verfügung gestellt, die einzelnen Anrainerstaaten stellten nocheinmal den gleichen Betrag zur Verfügung. Sandoz zahlte 250.000 € in einen entsprechenden Fonds ein. Darüberhinaus wurden weitere Gelder aus verschiedenen Quellen eingebracht.
1993 werden die ersten 14 Lachse in der Sieg in Nordrhein-Westfalen gefangen. Die ersten sechs Lachse im Oberrhein werden 1995 bei der Staustufe Iffezheim gesichtet.
Zur Renaturierung wurde beispielsweise im Schlatbach ein Wehr zurückgebaut und durch eine Sohlgleite ersetzt, die einen Höhenunterschied von knapp 2 Metern überwindet. Dabei wird mit Steinriegeln eine Beckenstruktur hergestellt, die den Fischen auch im sommerlichen Niedrigwasser die Wanderung erlaubt.
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Lachs 2000".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world