| Wappen | Karte | |||||||||||||||||||||||||||
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| Wappen_Laatzen_in_Deutschland.png | Karte_Laatzen_in_Deutschland.png | - | Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Niedersachsen | - bgcolor="#FFFFFF" | Kreis: | Region Hannover | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 34,05 km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 42.260 (Oktober 2005) | - bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 1.175 Einwohner/km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | 46-63 m ü. NN | - bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 30880 | - bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahlen: | 0511 u. 05102 | |
| Geografische Lage: | - bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | H | - bgcolor="#FFFFFF" | Gemeindeschlüssel: | 03 2 41 009 | - | Politik | - bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Hauke Jagau (SPD) | - bgcolor="#FFFFFF" | Regierende Partei: | SPD | ||||||||||||||
Die Gemeinde Laatzen wurde im Jahre 1259 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name stammt von der damals ansässigen Familie "von Lathusen", die der größte Grundbesitzer im Ort war. Die "Gründungssage", die in den Schulen gelehrt wird, spricht von einem Bauernstamm bzw. einer Bauernsippe der "Lathen", der sich um das Jahr 800 am Leineufer niederließ.
Am 22. Juni 1671 schenkte Herzog Georg von Lüneburg dem Herzog Johann Friedrich von Calenberg als Dank für die Hilfe bei der Einnahme der Stadt Braunschweig die drei Dörfer (Alt-)Laatzen, Wülfel und Döhren. Seit diesem Tag gehört Laatzen zum "Kleinen Freien". Die Einwohner im "Kleinen Freien" hatten besondere Rechte. Sie durfte in den Wälder der Gegend jagen, jedoch mussten sie eine eigenständige Kompanie (Unterstellt dem Amt Koldingen) dem Carlenberger Herzog abstellen.
Im Jahr 1964 schlossen sich die Gemeinden Laatzen und Grasdorf zur Stadt Laatzen zusammen. Durch die Gebietsreform vom 1. März 1974 und den Zusammenschluss mit den Gemeinden Gleidingen, Ingeln, Oesselse und Rethen/Leine entstand die Stadt Laatzen in ihrer heutigen Form.
Bis zum 31. Dezember 2004 gehörte Laatzen zum damaligen Regierungsbezirk Hannover, der wie alle anderen niedersächsischen Regierungsbezirke aufgelöst wurde.
Die Stadt Laatzen unterhält mit folgenden drei Städten und einer Gemeinde eine Städtepartnerschaft:
| Grand-Quevilly, Frankreich, seit 1969 | |
| Eemsmond, Niederlande, seit 1973 | |
| Waidhofen an der Ybbs, Österreich, seit 1986 | |
| Gubin, Polen, seit 1991 |
Laatzen besteht aus den Ortsteilen Alt-Laatzen, Grasdorf, Laatzen-Mitte, Rethen, Gleidingen, Ingeln und Oesselse. Laatzen liegt an der Leinemasch, südlich der Landeshauptstadt Hannover. Die Stadt grenzt im Uhrzeigersinn, beginnend im Südwesten an Pattensen, Hemmingen, Hannover und Sehnde (Region Hannover), sowie an Algermissen und Sarstedt (Landkreis Hildesheim).
Stadtgebiet 34.05 km²
Einwohnerdichte 1.184 Einwohner / km²
Ackergelände 47,68 %
Hof- und Gebäudeflächen 20,11 %
Straßen, Wege und Plätze 10,94 %
Grünland 8,39 %
Gartengelände 1,39 %
Wiesen 3,02 %
Waldungen 2,58 %
Wasserläufe und -flächen 3,75 %
Umland 0,89%
Abbaugelände 0,24 %
sonstige Flächen 1,01 %
Für Notfälle steht das Agnes-Karll-Krankenhaus, die Ortsfeuerwehren Laatzen, Gleidingen, Ingeln-Oesselse und Rethen, das DRK, die Polizei Laatzen zur Verfügung.
In Laatzen befindet sich der ICE Bahnhof Hannover Messe/Laatzen, der zur Erschließung des Messegeländes dient. Das gesamte Messegelände gehört allerdings zu Hannover, nachdem es am 1. März 1974 im Zuge einer Gebietsreform (Hannover-Gesetz) zusammen mit dem Kronsberg, dem Gelände der späteren Expo 2000, an die Landeshauptstadt abgetreten werden musste. Ebenfalls ansässig ist hier die Rentenversicherung Hannover-Braunschweig, die für fast ganz Niedersachsen zuständig ist. Das Leine-Center bildet den Mittelpunkt von Laatzen-Mitte und ist ein Anziehungspunkt in der ganzen Region Hannover.
Die direkte Nähe zum Messegelände Hannover (CeBIT, Hannover-Messe u.a.) sorgt für eine hervorragende Verkehranbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Diverse Logistikunternehmen sind in Laatzen ansässig.