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Wappen Karte
Wappen von Laaber.png Karte Laaber in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Regensburg
Geografische Lage:
Höhe: 401 m ü. NN
Fläche: 28,78 km²
Einwohner: 5.221 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 182 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 93164
Vorwahl: 09498
Kfz-Kennzeichen: R
Gemeindeschlüssel: 09 3 75 162
Stadtgliederung: 32 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Jakobstr. 9
93164 Laaber
Website: www.vg-laaber.de/laaber.php
Politik
Bürgermeister: Willibald Hogger (FWG)

Laaber ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Regensburg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Laaber.

Der Markt liegt westlich von Regensburg im Ostausläufer des Fränkischen Jura.

Wappen


Ein goldener Löwenkopf mit Krone und roter Zunge auf schwarzem Hintergrund mit drei Rauten in blau und silber darüber.

Geschichte


Die Geschichte des Marktes Laaber wurde Jahrhunderte hindurch durch die Geschicke und Persönlichkeiten des gleichnamigen Adelsgeschlechts bestimmt. Heute sind die alten Überreste der Burg Laaber und einiger Urkunden noch Zeugen dieses berühmten Adelsgeschlechts.

In Verbindung mit der Gründung des Klosters Reichenbach werden die Herren von Laaber im Jahre 1118 erstmals in einer Urkunde genannt. Zuvor nannten sie sich nach Prunn und stammen sehr wahrscheinlich in direkter Linie vom Regensburger Burggrafen Babo ab. Somit sind sie mit den Riedenburger verwandt. Mit den benachbarten Abensbergern sind sie seit Mitte des 12.ten Jahrhunderts mehrfach verschwägert.

Ihre Beteiligung am öffentlichen Leben in Reich und Land im 11., 12. und 13. Jahrhundert war bedeutend und ist in Urkunden und Archiven seit dem Jahre 1181 ununterbrochen belegt. In der Zeit von 1334 bis 1337 z. B. war ein Hadmar von Laaber der Bürgermeister von Regensburg, im Jahr 1366 amtierte Ulrich von Laaber als Bürgermeister von Nürnberg. Hadmar IV., dessen Grabstein in der Pfarrkirche zu Laaber niedergelegt wurde, befand sich im Jahr 1374 in Berlin bei Kaiser Karl IV. und war einige Jahre später ebenfalls Bürgermeister von Regensburg.

Auch auf dem Gebiet der Dichtkunst und des Minnegesangs hat sich das ritterliche Geschlecht derer von Laaber hervorgetan. Das wohl bekannteste Werk ist „Die Jagd“ von Minnesänger Hadmar III.

Noch zu Anfang des 15. Jahrhunderts galt das Geschlecht derer von Laaber als sehr reich. Sie hatten in der ganzen Gegend von Nürnberg bis Regensburg Besitztümer. Doch mit dem Hinscheiden von Hadmar IV. im Jahre 1420, zu dessen Lebzeiten Laaber das Marktrecht verliehen worden war, begann der Umschwung, die Güterteilung, Verkauf und damit die Zertrümmerung des Besitztums.

Bis zum Jahr 1465 verblieb es noch in den Händen der Nachkommen, doch als dann zehn Jahre später der letzte aus dem Geschlecht derer von Laaber, Hadmar VII., starb, wurden die Rechte über Burg und Ort, die Herrschaft unter Herzöge und Amtsverwalter geteilt.

Laaber kam dann in den Besitz des Herzogs von Niederbayern, der hier ein Gericht und Pflegeamt errichten ließ.

Als 1503-05 aus dem Landanteil Georgs des Reichen von Niederbayern ein eigenes Herzogtum Neuburg gebildet wurde, kam auch Laaber hinzu.

In den 1630er Jahren fällt die Einführung des Luthertums durch Ottheinrich in Neuburg – also auch in Laaber.

Bis 1618 waren die Pfarrer zu Laaber und Umgebung lutherisch.

Laaber blieb auch in den folgenden Jahrhunderten ein Pflegeamt des Herzogtums Pfalz-Neuburg und teilte die Schicksale dieses Gebiets. 1778 wurde es zusammen mit den pfälzischen Landen nach Bayern zurückgeführt.

Seine Marktrechte hat Laaber seit dem Jahre 1393 nach Erteilung eines Freibriefes.

Die Herren von Prunn-Laber und ihre Herrschaft von 1080 bis 1475


Der Stammbaum der Herren von Laaber ist von Hund und Aventinus erstellt worden. Dr. Franz Xaver Scheuerer hat die Arbeit im Zulassungsfach:Geschichte im Herbst 1980 als Neubearbeitung vorgelegt. Es tauchen auch beide Schreibweisen auf, Herren von Laaber und Laber. Sie waren katholisch.

Verkehr


  • Autobahnanschluß "Laaber" an der A3
  • Bahnhof Laaber an der Bahnlinie Regensburg - Nürnberg

Schulen


Volksschule Laaber

Ortsteile (Einwohner)


(Einwohnerstand: 31. Dezember 2005)
  • Anger 98 Personen
  • Berghof 14 Personen
  • Bergstetten 247 Personen
  • Edlhausen 256 Personen
  • Eisenhammer 98 Personen
  • Endlfeld 68 Personen
  • Endorf 206 Personen
  • Endorfmühle 2 Personen
  • Eselburg 2 Personen
  • Großetzenberg 165 Personen
  • Hartlmühle 18 Personen
  • Hinterzhof 197 Personen
  • Högerlsee 3 Personen
  • Kleinetzenberg 91 Personen
  • Kronbügl 596 Personen
  • Kühberg 10 Personen
  • Laaber 1.918 Personen
  • Lindenhof 8 Personen
  • Münchsmühle 4 Personen
  • Papiermühle 21 Personen
  • Polzhausen 217 Personen
  • Ried 86 Personen
  • Schafbruckmühl4 Personen
  • Schaggenhofen 71 Personen
  • Schallerwöhr 3 Personen
  • Schernried 17 Personen
  • Schrammlhof 17 Personen
  • Türklmühle 8 Personen
  • Waldetzenberg 1.094 Personen
  • Weißenkirchen 45 Personen
  • Windschnur 18 Personen
  • Ziegelhütte 5 Persone

Luftbildband


Im Tal der Schwarzen Laber (Luftbildband), Pustet Regensburg, ISBN 3-7917-1673-5.

Die Buchkonzeption umfasst in Wort und Bild die "Kultur und Natur" des Tals und arbeitet hauptsächlich mit dem Medium des Luftbilds.

Weblinks


Ort in Bayern | Regensburg (Landkreis)

 

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