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La gazza ladra (Die diebische Elster) ist eine Oper des italienischen Komponisten Gioacchino Rossini (17921868). Heutzutage wird allerdings meist nur noch die sehr eingängige und spritzige Ouvertüre gespielt.

Die meisten Opernouvertüren des begnadeten Hobbykochs Gioacchino Rossini sind auch nach einer Art Rezept komponiert, wobei der Inhalt der Opern in den meisten Fällen für die Ouvertüren ohne Belang ist. Nach einer langsamen, spannenden Einleitung – bei der Ouvertüre zur Oper „Die diebische Elster“ (1817) von der kleinen Trommel begonnen – kommt ein spritziger schneller Teil mit zwei kontrastierenden Themen, die in Dynamik und Tempo gesteigert werden, bevor sie zum mitreißenden wirkungsvollen Abschluss geführt werden, dessen melodischer Verlauf oft als „Roulade“ bezeichnet wird. Trotz dieser formalen Einheitlichkeit zeigen seine Ouvertüren unverwechselbare melodische Erfindungen, die alle sowohl individuell als auch typisch Rossini sind. Man sollte sein Komponieren der leichten Hand und den unterhaltenden Charakter seiner unvergänglichen Musik also nicht geringschätzen. Oftmals sind nur die Ouvertüren von seinen über 40 Opern übriggeblieben, was sicherlich mehr an den Libretti als an den Kompositionen lag, die übrigens in der atemberaubend kurzen Zeit von 1813 bis 1829 entstanden. Den Rest seines langen Lebens zog er das Komponieren bis heute bekannter Kochrezepte dem Komponieren von Musik vor. Wenn auch das eine oder andere Werk noch entstand, vor allem auf dem Gebiet der geistlichen Vokalmusik, die Oper hat er bis zu seinem Lebensende gemieden.

Oper (Werk) | Oper in italienischer Sprache | Oper von Gioacchino Rossini

La gazza ladra | La gazza ladra (Rossini)

 

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