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LPAR (Logical Partition) ermöglicht die Aufteilung eines Großrechners in mehrere virtuelle Systeme, auf denen sogar verschiedene Betriebssysteme installiert werden können.

Der Systemprogrammierer kann festlegen, welche Ressourcen (CPUs, Arbeitsspeicher, usw.) einer Partition zugewiesen werden sollen.

z/Series


Moderne z/Series-Rechner können bis zu 30 LPARs verwalten. Mit Hilfe des Betriebssystems z/VM können auf einem IBM Großrechner beliebig viele virtuelle Maschinen erzeugt werden.

z/Linux Betriebsmodi

Native Mode = Alle verfügbaren Hardwareressourcen werden verwendet

LPAR Mode = Hardwareressourcen werden in "logische Partitionen" aufgeteilt

VM Mode = Hardwareressourcen werden "virtualisiert"

Hierbei gilt zu beachten, dass aktuellere Versionen von z/OS nur im LPAR Mode betrieben werden können.

pSeries


POWER4-basierte Rechner (und ältere) können bis zu 32 logische Partitionen beinhalten. Die Granularität der Partitionierung ist bei pSeries eine CPU, 256 MB RAM, ein I/O Adapter. Mit AIX Version 5.2L können die LPARs dynamisch (ohne Reboot) repartioniert werden. Linux, AIX 5.1 und 5.2 Betriebssysteme können gleichzeitig in einem pSeries-Rechner in verschiedenen LPARs betrieben werden. Als Linux-Distributionen werden NOVELL SuSE Linux SLES 8 für PPC und Red Hat Advanced Server 3.0 unterstützt.

Ab POWER5 und AIX 5.3 kann eine LPAR mit weniger als einer ganzen CPU betrieben werden. Diese sog. Micropartitions (oder Shared Processor LPARs, kurz SPLPARs) benötigen wenigstens 0,1 CPU Anteile (Capacity Entitlement, kurz CE), die in 1% Schritten verändert werden können. Somit sind pro CPU bis zu 10 LPARs denkbar!
Es gibt zwei Betriebsmodi gedeckelt/capped (harte Obergrenze an CEs) und ungedeckelt/uncapped (nach oben offen). Besonders elegant und pflegeleicht sind uncapped SPLPARs, da hier die CE-Zuteilung vom POWER Hypervisor (PHYP) alle 10ms neu berechnet wird. LPARs die wenig Last haben, stellen ihre CEs dem Pool zur Verfügung, damit LPARs mit hoher Last befriedigt werden können.

PCs


PCs (x86-Architektur) erlauben nicht die Einrichtung von LPARs. Am ehestem kann man mit Xen eine ähnliche Partitionierung erreichen. Weitere existierende Softwarelösungen zur Virtualisierung von PC-Systemen sind kommerzielle Produkte wie VMware und Virtual PC. Freie Produkte sind Bochs, QEMU und User Mode Linux.

Virtualisierung | Großrechner

LPAR

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "LPAR".

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