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Wappen
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Lüttringhausen ist ein Stadtteil von Remscheid. Vor dem Jahr 1929 war es eine selbstständige Gemeinde. Bundesweit bekannt wurde der Stadtteil durch den ehemaligen Fußballproficlub BV 08 Lüttringhausen, der mittlerweile im FC Remscheid aufgegangen ist. Im Südwesten von Lüttringhausen liegt außerdem das große Gelände der für Remscheid, Wuppertal und Solingen zuständigen Psychiatrie Evangelische Stiftung Tannenhof. Bekannt ist auch die Justizvollzugsanstalt Remscheid.

Geschichte


Um 1189 gehört Lüttringhausen zur Grafschaft Berg, Von 1240 bis 1824 sind für hunderte von Jahren die Bottlenberger die Lehnsherren Lüttringhausens.

Persönlichkeiten


Ein berühmter Sohn der Stadt ist der Reformator und Märtyrer Adolf Clarenbach, der um 1497 bei Lüttringhausen geboren wurde. Ein Denkmal erinnert an ihn, und auch das Geburtshaus am Buscherhof ist noch erhalten.

Infrastruktur


Verkehr

Die Autobahn A1 tangiert Lüttringhausen im Osten; die Abfahrt "Wuppertal-Ronsdorf/Lüttringhausen" liegt in Nähe zum Ortskern. Die Bundesstraße B 51 führt unmittelbar durch Lüttringhausen. Die Regionalbahnlinie RB 47 Der Müngstener von Solingen-Ohligs nach Wuppertal-Hauptbahnhof hält am Haltepunkt Remscheid-Lüttringhausen.

Bildung

Das Leibniz-Gymnasium (Lockfinker Straße 23), die Hauptschule Klausen ( Lockfinker Str. 23 ), die Grundschule Adolf Clarenbach (Pestalozzistraße 17) , die Gemeinschafts-Grundschule Eisernstein (Am Schützenplatz 9), die Katholische Grundschule (KGS) und die Gemeinschafts-Grundschule Goldenberg (Remscheider Straße 239) liegen in Lüttringhausen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Die 1928 gegründete "Lüttringhauser Volksbühne" führt alljährlich Mundartstücke auf.

Darüber hinaus besitzt Lüttringhausen einige sehenswerte Kirchen (siehe Remscheid) und ein 1907 gebautes, historisches Rathaus (Kreuzbergstraße 15).

Die älteste Kirche Lüttringhausens ist die 1735 erbaute evangelische Kirche. Sie gilt weithin als Meisterwerk des "Bergischen Barock".

Weblinks


Remscheid

Lüttringhausen

 

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