Lößnitzgrundbahn Bhf-Radebeul.jpg Die Lößnitzgrundbahn (auch "Lößnitzdackel" genannt ) ist eine der letzten noch bestehenden Schmalspurbahnen in Deutschland, auf der im Alltagsbetrieb Dampflokomotiven mit der Spurweite von 750 mm eingesetzt werden. Sie fährt täglich von Radebeul über Moritzburg nach Radeburg. Regelmäßig finden zu besonderen Anlässen Traditionsfahrten statt, bei denen Fahrgäste mit historischen Uniformen und Kostümen mitfahren.
Radeburg sollte zunächst durch die Bahnlinie Dresden – Ortrand an das Eisenbahnnetz angeschlossen werden. Da diese Strecke jedoch nicht gebaut wurde, gab es seitens der sächsischen Regierung 1881 den Vorschlag, eine Schmalspurbahn von Radebeul nach Radeburg zu errichten. Bereits im Oktober 1883 wurde mit dem Bau begonnen. Die Strecke wurde am 16. September 1884 als 4. sächsische Schmalspurbahn eröffnet und ist mit 11 Stationen 16,5 km lang.
Lößnitzgrundbahn Lokomotive-Bhf-Moritzburg.jpg Über die Deutsche Reichsbahn der DDR kam die Lößnitzgrundbahn im Jahr 1994 in den Besitz der Deutschen Bahn AG. Im Bahnhof Radebeul Ost kam es so regelmäßig zur kontrastvollen Begegnung zwischen Dampfloks und ICE-Zügen ein und desselben Konzerns. Bis zur Übernahme der Schmalspurbahn durch ein privates Unternehmen aus dem Erzgebirge war die Lößnitzgrundbahn die letzte Strecke der DB AG mit täglichem Dampflokeinsatz.
Seit dem 11. Juni 2004 gehört der Lößnitzdackel zur BVO Bahn GmbH, die auch die Fichtelbergbahn und die Weißeritztalbahn betreibt.
Die Haltepunkte der Strecke:
Bahngesellschaft (Deutschland) | Bahnstrecke in Sachsen | Schmalspurbahn | Unternehmen (Sachsen) | Spurweite 750 mm
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