Kurt von Schleicher.jpg Kurt von Schleicher (* 4. Juli 1882 in Brandenburg an der Havel; † 30. Juni 1934 in Neubabelsberg) war Generalleutnant und Reichskanzler der Weimarer Republik von Ende 1932 bis Anfang 1933.
Hinter dem Rücken von Schleicher verhandelte Papen im Auftrag von Hindenburg mit Hitler über dessen Berufung zum Reichskanzler. Schleicher erklärte am 28. Januar 1933 nach einem Gespräch mit Hindenburg den Rücktritt seiner Regierung und empfahl die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler („Machtergreifung“). Kurt von Schleicher wurde am 30. Juni 1934 im Zuge der Niederschlagung des vorgeblichen „Röhm-Putsches“ gemeinsam mit seiner Ehefrau von einem Kommando der SS in seinem Haus in Neubabelsberg erschossen. Er wurde auf dem Parkfriedhof Berlin-Lichterfelde, Thunerplatz 2-4 beigesetzt.
Mann | Deutscher | Reichskanzler (Weimarer Republik) Militärperson (Weimarer Republik) | Reichswehrminister (Deutschland) | NS-Opfer | Staatssekretär (Weimarer Republik) | Geboren 1882 | Gestorben 1934 | Persönlichkeiten Brandenburg an der Havel
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