article

Kurt Landauer (*28. Juli 1884 in Planegg; † 21. Dezember 1961 in München) war ein Kaufmann und Fußballfunktionär.

Er war in der Zeit von 1913 bis 1951 mit Unterbrechungen Präsident von Bayern München.

Während seiner Präsidentschaft konnte Bayern München seinen ersten großen Erfolg erzielen, als man am 12. Juni 1932 im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft im Finale Eintracht Frankfurt mit 2:0 besiegen konnte.

Im Jahr 1933, ein Jahr nach der Meisterschaft und zur Machtergreifung der Nationalsozialisten, verlor Kurt Landauer, da er Jude war, seine Arbeitsstelle als Leiter der Anzeigenabteilung bei den Münchener Neuesten Nachrichten. Er musste dann auch am 22. März 1933 sein Amt als Bayern-Präsident abgeben.

Später wurde er zwei Monate im Konzentrationslager Dachau interniert und konnte 1939 in die Schweiz flüchten.

Nachdem er 1947 nach dem Krieg wieder nach München zurückkehrte, wurde er nochmals bis 1951 Präsident der Bayern.

In München-Schwabing wurde der Kurt-Landauer-Weg nach ihm benannt.

Weblinks


Überlebende des Holocaust | Fußballfunktionär | Geboren 1884 | Gestorben 1961 | Deutscher | Mann

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Kurt Landauer".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld