Kurt Albert (* 18. Januar 1954) ist Kletterer, Bergsteiger und Fotograf.
Mit 14 Jahren fing Kurt Albert mit dem Klettern an, er kam über eine katholische Jugendgruppe und dann über eine Sektion des Alpenvereins zum Klettern. Die 1960er Jahre waren die Hochblüte des technischen Kletterns , d. h. es wurden Haken und Trittleitern zur Fortbewegung (in den Wänden) benutzt. Seine ersten großen Ziele waren die klassischen Wände der Alpen. So gelang ihm bereits im Alter von 17 Jahren der Walkerpfeiler an der Grandes Jorasses und ein Jahr später die Eiger Nordwand. Nach einem Besuch im Elbsandsteingebirge 1973, wo immer schon nur natürliche, vom Fels vorgegebene Griffe und Tritte zum Klettern benutzt wurden, erkannte Kurt Albert, dass das technische Klettern, in eine Sackgasse führt. Also versuchte er bis dahin technisch gekletterte Routen ohne Hakenhilfe zu klettern.
Er gilt als Begründer des Rotpunkt- und Rotkreiskletterns. Ab 1975 markierte er Touren, die er frei begangen hat mit einem roten Punkt. Seine Definition vom Rotpunkt -klettern – der sturz- und ruhefreie Vorstieg einer Route nur an natürlichen Griffen und Tritten - revolutionierte das Klettern und ist bis heute der anerkannte Kletterstil.
Mit seinen Kletterpartnern (u.a. Wolfgang Güllich und Stefan Glowacz) war er im Alpenraum, auf Madagaskar, in Patagonien, im Karakorum (Trango-Türme) und auf Baffin Island bergsteigerisch tätig.
Mann | Deutscher | Bergsteiger | Sportkletterer | Geboren 1954
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"Kurt Albert (Bergsteiger)".
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