Der Kurbelwellen-Startgenerator (KSG) ist eine Drehstrom-Asynchronmaschine die sowohl als Anlasser wie auch als Lichtmaschine (Generator) arbeitet. Das Anlasser-Lichtmaschinen-Teil ist in den Motor-Getriebe-Block integriert. Er sitzt zwischen Motor und Getriebe direkt auf der Kurbelwelle.
Gegenüber den gebräuchlichen Konstruktionen mit separatem Anlasser und gesonderter Lichtmaschine ergeben sich drei direkte Vorteile:
Geräuschentwicklung: Beim Anlassen muss kein mechanisches Teil (Anlasserritzel) mehr einspuren. Damit entfallen die typischen Anlassgeräusche.
Schnellstart: Der KSG bringt den Motor schnell auf hohe Drehzahl und verringert damit die Emissionen in der Startphase – eine Ergänzung für künftige Konzepte weiterer Schadstoffreduzierungen.
Wirtschaftlichkeit: Der KSG arbeitet mit einem höheren Wirkungsgrad, ermöglicht einen problemlosen Stop-Start-Betrieb des Motors und erbringt eine höhere Generatorleistung. Der Wirkungsgrad heutiger Lichtmaschinen von bestenfalls 65 Prozent kann bis auf 90 Prozent verbessert werden. Die Weiterentwicklung führt zum Hybridfahrzeug (hybrid: von zweierlei Herkunft).
Beim Hybridfahrzeug unterstützt der Startergenerator den Automotor beim Anfahren und beim Beschleunigen. Die dafür benötigte Energie bezieht er aus der Batterie, beim Bremsen kann ein Teil davon zurückgewonnen werden. Dank des Hybridbetriebs kann für die gleiche Leistung ein kleinerer Automotor verwendet werden. Versuche haben ergeben, dass im Stadtverkehr über 30 Prozent Benzin eingespart werden können.
Um die für einen wirtschaftlichen Betrieb notwendigen 42 Volt Bordspannung einzuführen, sehen viele Autohersteller für eine Übergangsphase kombinierte Zweispannungs-Bordnetze vor. Komponenten mit kleinem Stromverbrauch, wie Beleuchtung und Zündelektronik, werden weiterhin mit 14 Volt (12V-Autobatterie) versorgt, die größeren Verbraucher mit 42 Volt. Das 14-Volt- Netz wird vom Generator über einen Gleichspannungswandler versorgt. Im Regelfall ist eine 12V Batterie und eine 42V (36V) Batterie in das Bordnetz integriert. Über einen in der Leistungselektronik integrierten DC/DC-Wandler, der im Betrieb die 12V Spannung aus den 42V (36V) generiert kann die 36V (42V) Batterie geladen werden (Starthilfe/"JumpStart").
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"Kurbelwellen-Startgenerator".
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