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Kura_Likany.jpg]] Tbilissi_04.jpg, Georgien]]

Die 1.364 km lange Kura (dt. auch Kur, georgisch მტკვარი/Mtkwari, aserbaidschanisch Kür) ist der größte Fluss im Kaukasus.

Sie entspringt im Nordosten der Türkei im Gebiet Kars, fließt durch Georgien und Aserbaidschan, bis sie in das Kaspische Meer mündet. Im Oberlauf ist ihr Lauf zunächst durch das Gebirge gewunden mit Richtung Nordosten. Etwa ab Gori ist die Hauptsflussrichtung südostwärts und führt im Unterlauf durch die Kura-Arax-Niederung und weite Steppen. An der Mündung in das Kaspische Meer findet sich ein Delta. Ihre größten Zuflüsse sind der Liachwi, der Ksani, der Aragwi, der Chrami, der Alasani und insbesondere der Aras.

Der Name Kura ist türkischen Ursprungs und bedeutet der Langsame. Er wurde zunächst von russischen, später von europäischen Kartografen verwendet.

Die Kura wird für Stau- und Wasserkraftwerke genutzt, beispielsweise am 605 km² großen Mingetschaur-Stausee; dort steht ein Wasserkraftwerk mit 359 MW Leistung. Ab Mingäçevir (Mingetschaur) ist der Fluss auf insgesamt 480 km Länge zwar schiffbar, er hat aber als Verkehrsweg für die Binnenschiffahrt kaum Bedeutung. Industrie- und kommunale Abwasserbetriebe verschmutzen den Fluss zum Teil schwer. Aus der georgischen Bergbauregion Madneuli werden nicht unbeträchtliche Mengen an Kobalt, Zinn, Nickel und Kadmium in die Kura eingeschwemmt.

2002 haben Armenien, Aserbaidschan und Georgien gemeinsam mit dem deutschen Umweltbundesamt ein Projekt zur länderübergreifenden Zusammenarbeit zur Störfallvorsorge im Kura-Einzugsgebiet gestartet. Eine Gewässerkatastrophe wie an der rumänischen Theiß im Jahr 2000 soll damit verhindert werden.

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Fluss in Aserbaidschan | Fluss in Georgien | Kaukasus | Transkaukasien

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