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Ein Kunstteich ist ein Begriff vor allem aus dem Bergbau und dessen Technologie. Diese Teiche wurden unter Berücksichtigung der Grundwasserverhältnisse künstlich ausgehoben bzw. durch Eindämmung von Niederungen durch Aufstauen von Wasser angelegt und dienten der Wasserversorgung des Bergbaus mit Wasser zum Antrieb z. B. mechanischer Transportanlagen, zur Energiegewinnung oder aber zur Erzwäsche. Vom Wirkungsprinzip her sind angestaute Kunstteiche mit der Talsperre vergleichbar und können als deren technologische Vorläufer gelten, wobei die Absperrwerke niedriger gehalten sind.

Die Zuführung und Weiterleitung des Wassers und Verbindungen der Kunstteiche untereinander erfolgt über (oberirdisch) und durch (unterirdisch) so genannte Röschen. Wird das Wasser aus Kunstteichen zur Verhüttung von Erzen verwendet, spricht man auch von Hüttenteichen.

Ein umfangreiches, noch erhaltenes System von Kunstteichen und Röschen ist die Revierwasserlaufanstalt Freiberg im Osterzgebirge im ehemaligen Freiberger Bergbaurevier. Ein weiteres sehr großes System aus 65 Teichen (Oberharzer Wasserregal) befindet sich im Harz um Clausthal-Zellerfeld.

Bergbau

 

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