Das Kunstmuseum Bonn zeigt seit 1992 neben Werken des Rheinischen Expressionismus vorwiegend Werke deutscher Künstler aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Es hat eine Ausstellungsfläche von 4700 m² und gehört zur „Museumsmeile“ in Bonn. Kunstmuseum Bonn.jpg
6. März – 28. Mai 2006
Das Kunstmuseum Bonn führt seit einigen Jahren in der Ausstellungsreihe „Peripherie und Zentrum“ einen Dialog zwischen deutscher Kunst und der Kunst ausgewählter europäischer Länder. Mit BREAKING THE ICE werden Werke finnischer Fotografen und Videokünstler dokumentiert. Dabei ist die Ausstellung der erste Versuch, einen Überblick über die aktuelle finnische Kunstszene mit Werken von 12 Künstlerinnen und Künstlern zu geben, von der Videokünstlerin Eija-Liisa Ahtila über die Fotografen Veli Granö und Esko Männikkö bis zu den technisch ambitionierten Objekten und Installationen des Künstler-Duos Petteri Nisunen und Tommi Grönlund.
23. Februar – 1. Mai 2006
Bis zum 1. Mai ist im Kunstmuseum die Videoinstallation „Wer hat Bambi getötet?“ von Thomas Steffl zu sehen. Über den an der Münchener Akademie ausgebildeten Künstler heißt es in einer Ankündigung des Kunstmuseums: „Seine Fotografie- Film- und Videoinstallationen wirken auf den ersten Blick wie präzise Dokumentationen der äußeren Wirklichkeit. Nach längerem Hinsehen erweisen sie sich jedoch als abstrakte Konstrukte, als trügerische Simulationen, die sich mit den situativen Bedingungen von Wahrnehmung und deren Konditionierung auseinandersetzen.“
Die Sammlungen des Museums haben zwei Schwerpunkte, den Rheinischen Expressionismus und die Kunst nach dem 2. Weltkrieg, besonders aber die Kunst der 60er, 70er, 80er und beginnend auch der 90er Jahre. Dabei sind es ganz besonders die Arbeiten deutscher Künstler, die hier gezeigt werden. Dazu gehören Georg Baselitz, Josef Beuys, Hanne Darboven, Anselm Kiefer, Blinky Palermo, A. R. Penck, Gerhard Richter und Sigmar Polke. Das schließt aber nicht aus, dass so wie Robert Delaunay in der August Macke-Abteilung auch in der Kunst nach 1945 internationale Beispiele von herausragender Qualität gezeigt werden, wie z. B. der Engländer Richard Long in der Kombination mit Blinky Palermo, Josef Beuys mit Lucio Fontana und Jannis Kounellis mit Gerhard Merz.„Es gibt keinen anderen Ort in der Welt“, so das Kunstmuseum Bonn in seiner Selbstdarstellung, „an dem deutsche Kunst nach '45 so ausgewählt, so besonders und so prägnant studiert werden kann wie in Bonn.“
Die Zielsetzung des Museums wird ergänzt durch eine graphische Sammlung mit Arbeiten auf Papier. Dazu zählen Werkblöcke wie die Multiples von Beuys, illustrierte Bücher von Max Ernst und druckgraphische Werke der Sammlung Bolliger. Zu den Sammlungen gehört ebenfalls die Video-Sammlung Oppenheim.
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