article

Seidenstrasse GMT Ausschintt Zentralasien.jpg Kunlun (chin. 昆仑山脉; auch Kunlun-Gebirge) ist eine knapp 3.000 km lange und bis 7.723 m hohe Gebirgskette in China (Asien).

Geographie


Das Hochgebirge verläuft vom Fluss Jarkend, welcher die natürliche Grenze zum Pamir bildet, bzw. vom Karakorumpass (5.575 m ü. NN), der die Abgrenzung zum Karakorum darstellt, unter anderen entlang der Nordgrenze zum chinesisch-autonomen Gebiet Tibet in Richtung Osten. Dabei bildet es auf etwa 2.500 km Länge die Grenze zum Hochland von Tibet, der restliche östliche Teil befindet sich im chinesisch-autonomen Gebiet Xinjiang.

Das Kunlun-Gebirge besteht im wesentlichen aus dem westlichen Prschewalskigebirge, das an den Nordrand des Hochland von Tibet stößt, und dem östlichen Marco-Polo-Gebirge, das an das selbe Hochland grenzt und an den Südrand des Qaidambeckens stößt. Vom Prschewalskigebirge zweigt in Richtung Nordosten der Nanshan ab. Die östliche Fortsetzung wird als Qinling Shan bezeichnet.

Berge


Die Gebirgskette Kunlun weist über 200 Gipfel von über 6.000 m Höhe auf. Die höchsten Berge sind:

(* nicht zu verwechslen mit dem Muztagata

Geschichte


Das Kunlun-Gebirge entstand durch den Zusammenstoß der Platte des Indischen Subkontinents mit der Eurasischen Platte im späten Trias, wodurch sich der als Tethys bezeichnete Urozean schloss.

Das bodenschatzreiche Gebirge ist großenteils eine Hochgebirgswüste.

Mythologie


Das Gebirge ist auch in der chinesischen Mythologie als daoistisches Paradies bekannt. Die erste überlieferte Reise dorthin unternahm nach der Legende der König Mu Wang (1001 bis 946 v. Chr.) aus der Zhou-Dynastie. Er entdeckte dort angeblich den Jade-Palast des Huang Di, des mythischen Gelben Kaisers und traf Xiwangmu, die Königliche Mutter des Westens, die ebenfalls dort ihren mythologischen Aufenthaltsort hatte.

Gebirge (China) | Hochland von Tibet | Chinesische Mythologie

Kunlun Mountains | Kunlun | Kunlun | Kunlun Shan | הרי קונלון | 崑崙山脈 | 쿤룬 산맥 | Kunlunfjellene | 昆仑山脉

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Kunlun".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld