Die Begriffe Kullback-Leibler-Divergenz (kurz KL-Divergenz), Kullback-Leibler-Entropie, Kullback-Leibler-Information oder Kullback-Leibler-Abstand (nach Solomon Kullback und Richard Leibler) bezeichnen ein Maß für die Unterschiedlichkeit zweier Wahrscheinlichkeitsverteilungen desselben Ereignishorizonts.
Vorsicht: Die KL-Divergenz wird auch relative Entropie genannt, wobei der Begriff relative Entropie gelegentlich auch für die Transinformation verwendet wird.
Formal lässt sich die KL-Divergenz für die Wahrscheinlichkeitsverteilungen und folgendermaßen bestimmen:
Die Kullback-Leibler-Divergenz gibt aus informationstheoretischer Sicht an, wieviele Bits durchschnittlich verschwendet werden, wenn eine eigentlich auf basierende Kodierung auf Ereignisse angewendet wird, die folgen. Somit besteht ein Zusammenhang zur Kanalkapazität.
Anstatt der Kullback-Leibler-Divergenz wird auch oft die Kreuzentropie verwendet. Diese liefert qualitativ vergleichbare Werte, kann jedoch ohne die Kenntnis von berechnet werden. In praktischen Anwedenungen ist dies vorteilhaft, da dort meist unbekannt ist.
Kullback–Leibler divergence | Divergence de Kullback-Leibler
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"Kullback-Leibler-Divergenz".
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