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Kulinarik ist die ambitioniert betriebene Erforschung der leiblichen Genüsse. Ob man sie als Wissenschaft bezeichnen möchte, sei dahingestellt.

Wer sich für gutes Essen, für die Kochkunst interessiert, wer den tausenden von Mineralwässern oder den zehntausenden verschiedener Biere hinterherschmeckt, oder wer sich intensiv mit den hunderttausenden Weinen befasst, gilt als Kulinariker. Ein anderes, altes Wort hierfür ist der Epikuräer, ein Jünger des altrömischen Gottes des Genusses Epikur.

Schwierig für den positiv besetzten Umgang mit Kulinarik ist die Abgrenzung zur Völlerei, die eine der Todsünden christlichen Moralverständnisses darstellt. Ein Kulinariker sollte sich immer seiner Verantwortung für sich selbst und sein familiäres wie berufliches Umfeld bewusst sein.

Sich als Kulinariker zu verstehen ist gelegentlich auch die Gratwanderung zwischen Gourmet und Gourmand.

"In Maßen genossen" ist kein schlechter Wahlspruch.

"Der Genuss ist der gelehrte Verwandte der Lust."

Weblinks


Essen und Trinken

 

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