Das Kugelwolkenmodell (KWM) ist ein im Schulunterricht häufig verwendetes Atommodell, mit dem sich viele Phänomene (Atombindung, Molekülbau) erklären lassen. Es stellt eine Erweiterung des Bohrschen Atommodells dar und ist eine Vereinfachung gegenüber dem genaueren Orbitalmodell.
Aus dem Schalenmodell übernommen sind die Elektronenschalen, die um den Atomkern angeordnet sind. In jeder Schale sind jeweils 2 Elektronen in einer Kugelwolke (kugligen Elektronenwolke) zusammengefasst. Die Elektronenwolke ist als "Aufenthaltsraum" für die Elektronen zu verstehen, in dem diese sich bewegen. Aufgrund der zunehmenden Größe der Schalen passen dementsprechend immer mehr Elektronenwolken auf eine Schale.
| KWM_H.jpg | Wasserstoffatom Die erste Schale hat nur eine Kugelwolke, die zentrisch um den Kern angeordnet ist. |
| KWM_O.jpg | Sauerstoffatom In der zweiten Schale gibt es vier Kugelwolken, die beim Sauerstoff zusammen 6 Elektronen aufnehmen müssen. |
| KWM HCl.jpg | Chlorwasserstoffmolekül Die Bindung kommt durch Überlappung der einfach besetzten Elektronenwolken vom Wasserstoff und Chlor zustande |
In der Schreibweise nach Lewis werden Elektronenpaare durch Striche und einzelne Elektronen durch Punkte ersetzt.
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"Kugelwolkenmodell".
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