article

Ein Kugelgewindetrieb besteht aus einer Gewindespindel mit einer schraubenförmigen Rille, sowie einer Schraubenmutter. Er wandelt eine rotatorische Bewegung (Rotation) in eine translatorische Bewegung (Translation) um.

Kugelgewindetrieb.jpg

Das Haupteinsatzgebiet sind Werkzeugmaschinen, wo Werkstück- bzw. Werkzeugträger positioniert werden müssen. Das zu bewegende Teil ist meistens an der Mutter befestigt und gleichzeitig über Linearführungen gelagert. Die Spindel wird durch einen Motor angetrieben. Zwischen Spindel und Mutter bewegen (abwälzen/abrollen) sich Kugeln, welche sich durch den Kugelrücklauf in einem ständigen Kreislauf befinden. Kugelgewindetriebe haben die früher gebräuchlichen Trapezgewindespindeln fast vollständig ersetzt. Ihr Vorteil ist die geringere Reibung, der somit geringere Verschleiß und vor allem die geringere Wärmeentwicklung. Es können sehr hohe Verfahrgeschwindigkeiten von bis zu 80m/min erreicht werden.

Um das Spiel zwischen Spindel und Mutter zu unterbinden, werden häufig zwei Gewindemuttern gegeneinander verspannt.

Eine Weiterentwicklung der Kugelgewindetriebe sind sogenannte Rollengewindetriebe, die als Rollengewindetriebe mit Rollenrückführung oder als Planetenrollengewindetriebe ausgeführt sein können.

Kugel- oder Rollengewindetriebe ihrerseits wiederum sind Komponenten sogenannter Aktuatoren, die in der Antriebstechnik weit verbreitet sind.

siehe auch: Gewinde, Spindel

Maschinenbau | Lineartechnik

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Kugelgewindetrieb".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld