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Krustenechsen
Gila.monster.arp.jpg (Helioderma suspectum]]
: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
: Kriechtiere (Reptilia)
: Schuppenkriechtiere (Squamata)
: Echsen (Lacertilia)
: Waranenartige (Varanomorpha)
: Krustenechsen
Wissenschaftlicher Name Helodermatidae Die Krustenechsen (Helodermatidae) sind eine Familie in der Klasse der Reptilien (Reptilia).

In dieser Familie gibt es nur zwei Arten. Neben der Gila-Krustenechse gibt es die westlich in Mexiko vorkommende Skorpion-Krustenechse. Sie sind mit den Waranen und dem sehr seltenen Borneo-Taubwaran verwandt, der die einzige Art in der Familie Lanthanotidae stellt. Sie bewohnen steinige, trockene Wüstengebiete.

Beide Arten sind die einzigen giftigen Echsen. Von anderen ist nichts bekannt. Sie verfügen über Giftdrüsen im Unterkiefer, die aus Speicheldrüsen entstanden. Bei einem Biss fließt das Gift durch Rinnen in den Vorderzähnen heraus und dringt in den Körper des Opfers ein. Für Menschen kann ein Biss sehr schmerzhaft sein. Meist passieren die Unfälle dadurch, dass in Erdhöhlen gefasst wird, in denen sich die Echsen tagsüber verstecken. Durch ihre Trägheit sind aber nur selten Todesfälle zu beklagen.

Bei Gefahr warnen sie durch eine bestimmte Farbgebung ihre Feinde. Bei der Skorpion-Krustenechse erscheinen schwarze und gelbe Flecken, bei der Gila-Krustenechse schwarze und rote.

Die meist in der Nacht aktiven Echsen erreichen eine Größe zwischen 60 und 80 Zentimeter. Die Schwänze sind kurz und wirken aufgeschwollen. Ihr Körper hat eine plump wirkende Form und befindet sich durch ihre kurzen Beinen aufliegend am Boden.

Sie ernähren sich unter anderem von Eiern, kleinen Säugern und Vögeln. Wie die meisten Echsen spüren sie ihre Beute mit ihrer empfindlichen Zunge auf, die durch das Jacobson-Organ mit Duft- und Tastsinnen ausgestattet wird. Bei längeren Aufenthalten in ihren Höhlen können die Echsen von der Fettreserve in ihrem Schwanz zehren.

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Echsen

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