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Nasa-ostsee-petersburg-ladogasee.JPG. Links oben die Landesgrenze zu Finnland, in der Bucht vor Petersburg die Inselfestung Kronstadt und davon ausgehend der Damm vor Petersburg]]
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Kronstadt (russisch Кронштадт) ist eine Stadt und Festung in Russland auf der Ostseeinsel Kotlin (Straßendamm zum Festland) vor Sankt Petersburg.

Kronstadt ist ein Stadtteil von Petersburg und hat 43.100 Einwohner (2004). Der Kronstädter Pegel dient als Bezugspunkt für das Höhensystem HN.

Die schöne historische Altstadt sowie die vielen Forts, die die Hafenstadt umgeben, wurden 1990 von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.

Geschichte


Peter I. gründete die Stadt 1703 als Marinestützpunkt an der Ostsee. Kronstadt verteidigt den Zugang zur Hauptstadt von der Ostsee her und wurde daher lediglich von Norden, Westen und Süden mit Befestigungen und Küstenbatterien versehen. Bekannt geworden ist die Stadt durch Matrosenaufstände 1905/1906 gegen die Zustände in der zaristischen Kriegsflotte.

1921 rebellieren die Kronstädter Matrosen gegen die bolschewistische Herrschaft, wobei dieser Aufstand keineswegs von den bolschewistischen Arbeitern von 1917 geführt wird, sondern dessen soziale Basis die für die Belange des Bürgerkrieges stationierten Bauernmassen bilden, deren Verhältnis zur revolutionären Macht aufgrund der Kornkonfiskationen und der einseitigen Beziehung zwischen Stadt und Land äußerst angespannt ist. Die Kronstädter Rebellion wird nach Ablauf eines Ultimatums schließlich von der Roten Armee unter Leitung des Volkskommissars für Militär- und Marinewesen, Leo Dawidowitsch Trotzki, gewaltsam erstickt.

Söhne und Töchter der Stadt


Literatur


  • Volin: Der Aufstand von Kronstadt. Unrast Verlag, Münster 1999, ISBN 3-89771-900-2

Weblinks


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