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Kristiansand
 

Wappen Karte
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Kristiansand_komm.png Kristiansand_kart.png
Basisdaten
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Regierungsbezirk: Vest-Agder
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Verwaltungssitz: Kristiansand
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Fläche: 277 km²
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Einwohner: 76.066
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Bevölkerungsdichte: 291 Einwohner je km²
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Lage:
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Offizielle Sprachform: Bokmål
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Offizielle Website: kristiansand.kommune.no
Politik
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Bürgermeister: Jan Oddvar Skisland (KrF)

Kristiansand * (früher Christianssand) ist eine Kommune und die fünftgrößte Stadt Norwegens. Kristiansand ist die Hauptstadt des so genannten „Südland“ (Sørlandet). Um Verwechselungen mit Kristiansund zu vermeiden wird im norwegischen oft ein S an den Namen (Kristiansand S) angehängt.

Geschichte


Die Gründung von Christansand erfolgte im Jahr 1641 durch den dänisch-norwegischen König Chistian IV, dessen Ziel es war, einen neuen Handelsmittelpunkt an der südnorwegischen Küste zu schaffen. Die Stadt wurde auf einer ebenen sandigen Landzunge an der Mündung der Torrisdalelv in die Kristiansandbucht des Skagerrak angelegt. Der Stadtkern hat wegen seiner quadratischen Anordnung der Straßen den Namen Kvadraturen. Im Nordosten des Stadtkernes Kvadraturen befinden sich die baulich ältesten Gebäude. Dieser Teil wird „Posebyen“ genannt, was in etwa „Taschenstadt“ bedeutet. Gemäß einer historisch nicht belegbaren Version gibt es für diese Bezeichnung folgende Erklärung: Zur Zeit der französischen Besatzung sollen die Zollinspektoren so rigorose Kontrollen in der Stadt durchgeführt haben, dass man auf offener Straße den Matrosen den Inhalt ihrer Hosentaschen kontrolliert habe - daher „Taschenstadt“.

Bereits wenige Jahre nach der Gründung der Stadt wurde die erste Kirche sowie die erste Lateinschule in der Nähe des Marktplatzes errichtet. Im Jahr 1650 wurde das erste Postamt eröffnet. Um 1780 wurde die erste Zeitung, die Christianssandske Ugeblade gegründet, im gleichen Zeitraum begann der kulturelle Aufschwung der Stadt. Im Jahr 1896 wurde mit der Setesdalsbahn ein Bahnanschluss geschaffen.

Die Festungsbauwerke, welche an den den Hafen beschützenden Inseln angelegt worden sind, haben bereits im 19. Jahrhundert ihre Bedeutung verloren, ebenso die etwa 7 km entfernt liegende Festung Flekkerö.

Kultur


  • Sørlandets Kunstmuseum
  • Night Gallery (experimentelle open-air video art)
  • Agder Teater
  • Kristiansand Symfoniforkester

Tourismus


Im Sommer ist Kristiansand einer der beliebtesten Ferienorte Norwegens. Die Kombination von Sonne, Stränden und Freizeitvergnügen wie Quart-Festival und Tier- und Freizeitpark machen Kristiansand zu einer attraktiven Touristenstadt.

Hochschule / Bildung


Høgskolen i Agder

Die Høgskolen i Agder ist mit 8000 Studenten und 850 Angestellten eine des der größten University Colleges in Norwegen. Es werden 140 Kurse in 7 Fakultäten angeboten. Die internationale Ausrichtung der Høgskolen ist sehr stark ausgerichtet, es bestehen zahlreiche Partnerschaften mit Universitäten und Hochschulen auf der ganzen Welt.

Fachrichtungen
  • Fakultät für Gesundheit und Sport
  • Fakultät der Künste
  • School of Management
  • Fakultät für Ingenieurs- und Naturwissenschaften
  • Humanistische Fakultät
  • Fakultät für Mathematik und Wissenschaften
  • Fakultät für Bildung

Wirtschaft/Industrie


Verkehr

Kristiansand ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Süden Norwegens.

Eisenbahn
Eisenbahnverbindungen bestehen mit der Sørlandsbahn nach Oslo und Stavanger.

Fernbusverbindungen
Gegenüber dem Hauptbahnhof befindet sich der zentrale Busbahnhof mit täglichen Busverbindungen in viele Städte Norwegens. U.a. bieten die Firmen "Sørlandsekspressen" und "Konkurenten" täglich mehrere Fahrten nach Oslo mit mehreren Stopps entlang der Route an, darunter Porsgrunn und Larvik.

Fährverbindungen
Eine der bedeutendsten Fährverbindungen Südnorwegens verbindet Kristiansand mit Hirtshals in Dänemark (mit Color Line). Weitere Fährverbindungen bestehen mit Newcastle in England und Göteborg in Schweden. Damit ist Kristiansand Norwegens Tor nach Europa. Ab Frühjahr 2006 Schnellfähre nach Hanstholm (DK).

Flugverkehr
Nationale und internationale Flugverbindungen werden über Kristiansand Flughafen Kjevik abgewickelt. Flugverbindungen bestehen mit Oslo, Stavanger, Bergen, Kopenhagen und Amsterdam.

Wirtschaft

Bereits im 19. Jahrhundert war die Ausbesserung vorbeisegelnder, vom Sturm beschädigter Segelschiffe ein bedeutender Wirtschaftszweig in Kristiansand. Es bestand eine „mechanische Werkstatt“. Da die Stadt über einen vortrefflichen, leicht zugänglichen Hafen verfügt, wurde dieser von den vorbeisegelnden Schiffen bei Stürmen aufgesucht. Außerdem legten in diesem die von Christiania (Oslo) nach Bergen, Hull, London, Hamburg, Rotterdam und die von Trondheim nach Hamburg, Kopenhagen und Stettin gehenden Dampfschiffe an.

Hier liegen die Wurzeln für einige der bedeutenden Unternehmen Kristiansands in der heutigen Zeit. Die bedeutenden maritimen Traditionen haben die Ingenieure und Arbeiter wie z. B. von Hydralift und Maritime Hydraulics zu Marktführern auf dem Weltmarkt im Bereich der „Offshore“ Öl- und Gasförderung gemacht. Sie spielen eine bedeutende Rolle im heutigen Wirtschaftsleben von Kristiansand. Des Weiteren befindet sich im südlichen Stadtteil Vågsbygd ein bedeutendes Werk des Elkem-Konzernes, in welchem Anodenmasse für Elektrohochöfen produziert wird. Falconbridge, ein kanadischer Zweig des gleichnamigen Konzerns, ist ein weiteres für Kristiansand wirtschaftlich bedeutendes Unternehmen, welches kupferbasierte Chemikalien herstellt.

Weitere bedeutender Wirtschaftszweig ist die Fischereiindustrie.

In der Nähe von Kristiansand befindet sich die Stromrichterstation der HGÜ Cross-Skagerak.

Image:Przystan ks ubt.jpeg|Yachthafen Image:AK2 ubt.JPEG|Häuserzeile Image:Norskdomkirke ubt.jpeg|Kathedrale Image:Kristiansand 01 ubt.jpeg|Strandpromenaden Image:WnK4 ubt.jpeg|Stadtansicht Image:Kr-iv-ks ubt.jpeg|Christian IV Image:Twierdza1 ks ubt.jpeg|Christiansholm

Städtepartnerschaft


Söhne und Töchter der Stadt


Weblinks


Kommune in Norwegen | Ort in Norwegen | Träger des Europapreises

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