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Krillin
 

Krill ist ein norwegisches Wort und bedeutet übersetzt Walnahrung. Im engeren Sinne bezeichnet Krill Euphausiden, das sind Kleinkrebse, die Teil des Planktons (Zooplanktons) sind und zu den garnelenähnlichen Krebstieren der Ordnung Euphausiacea gehören.

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Die bekannteste Art ist der Antarktische Krill (Euphausia superba). Krill formt riesige Schwärme. Die Biomasse wird auf 100 - 800 Millionen Tonnen geschätzt, damit ist E. superba wahrscheinlich die erfolgreichste Tierart der Welt (Weltfischerei-Ertrag ca. 100 Millionen Tonnen pro Jahr zum Vergleich). Sie bildet die Grundlage für das Ökosystem der Antarktis und ist die Hauptnahrung vieler Wale, Robben, Eisfische, Tintenfische, Pinguine, Albatrosse und anderer Vögel. Krill wird bis zu sechs Zentimeter lang, zwei Gramm schwer und wahrscheinlich bis zu sechs Jahre alt. Der "Magen" schimmert grün durch die transparente Haut, Anzeichen dafür, dass E. superba sich überwiegend von Phytoplankton, besonders Kieselalgen ernährt, die er mit seinem Fangkorb aus dem Wasser filtert. Er wandelt die Primärproduktion direkt in ein relativ großes Tier um. Krill kann auch Algen von der Unterseite des Packeises abernten. Der Gesamtfang von E. superba beträgt etwa 90.000 Tonnen pro Jahr. Krill wird auch Leuchtgarnele oder Leuchtkrebs genannt, da er an den blauen Augen und am Körper Leuchtorgane besitzt, die ein gelbgrünes Licht aussenden (Biolumineszenz).

In der Literatur wird E.s. oft falsch als Euphasia superba oder Eupausia superba buchstabiert.

Weitere wichtige Krill-Arten sind im Nordatlantik Meganyctiphanes norvegica und im Pazifik Euphausia pacifica.

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Höhere Krebse

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