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Ein Kriegsgefangenenlager ist ein Gefängnis, häufig in der Form eines Barackenlagers, in dem während und nach einem Krieg gefangene feindliche Soldaten (Kriegsgefangene) interniert werden.

Internationale Verträge, wie zum Beispiel die Genfer Konvention zur Behandlung Kriegsgefangener sollen Mindeststandards bei der Behandlung der Gefangenen sicherstellen. Diese werden vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz überwacht. Die Verträge sollen auch eine Verwechslung von Kriegsgefangenenlagern mit Arbeitslagern vermeiden.

Medienbeispiele


Ein gutes Buch, welches eine wahre Flucht von einem sowjetischen Kriegsgefangenlager in Sibirien beschreibt, ist Josef Martin Bauers "So weit die Füße tragen". Die Arbeitsbedingungen und der Umgang mit den Gefangenen werden sehr gut beschrieben.

Eine amüsante Satire auf die Situation in einem deutschen Kriegsgefangenenlager ist die TV-Serie Ein Käfig voller Helden.

Der Film Gesprengte Ketten (USA, 1963) handelt von einem Massenausbruch aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager während des II. Weltkriegs. Die Geschichte des Films beruht auf wahren Begebenheiten, und die dargestellten Personen haben tatsächlich existiert.

Kriegs- und Gefechtsführung | Völkerrecht | Gefängnis

Prisoner-of-war camp | Obozy jenieckie | Taborišče za vojne ujetnike

 

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