| Krickente | ||||||||||||||
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| : | Vögel (Aves) |
| : | Gänsevögel (Anseriformes) |
| : | Entenvögel (Anatidae) |
| : | Enten (Anatinae) |
| : | Schwimmenten (Anatini) |
| : | Eigentliche Enten (Anas) |
| : | Krickente |
Die Krickente (Anas crecca), auch Kriekente, ist eine Vogelart aus der der Entenvögel. Mit 35 bis 36 cm Länge ist sie die kleinste in Europa vorkommende Entenart.
Die Nordamerikanische Krickente wird von manchen Autoren als eigenständige Art angesehen und dann als Anas carolinensis beschrieben. Sie unterscheidet sich jedoch nur geringfügig von der Krickente.
Die Brust ist, im Gegensatz zur ähnlich kleinen Knäkente (Anas querquedula), hell gefärbt (auch beim Weibchen). Aus dem schwarzen Hinterteil des Erpels leuchtet jederseits ein buttergelbes Dreieck hervor.
Bei beiden Geschlechtern ist der Flügelspiegel (vgl. Stockente) leuchtend grün gefärbt und vorne breit weiß gerandet. Die Schnabelseiten sind bei beiden Geschlechtern orange bis grünlich gefärbt. Krickenten wiegen zwischen 250 und 400 Gramm, wobei die Männchen etwas schwerer als die Weibchen sind.
Die Weibchen tragen im Gegensatz zum Männchen ganzjährig ein unauffällig bräunliches Gefieder; eine äußerliche Unterscheidung der Unterarten gilt bei weiblichen Vögeln als nicht möglich.
Im Ruhekleid, dass der Erpel nach der Mauser trägt, ähnelt er dem Weibchen. Der Wechsel vom Prachtkleid zum Ruhekleid liegt für die männlichen Tiere zwischen Juni und August. Zwischen September und November wechseln sie wieder ins Prachtkleid.
Der Balzruf des Erpels ist ein helles „krrik“ oder „krílük“, das wesentlich häufiger zu hören ist als das „fibíb“ des Stockerpels. Die Rufe des Weibchens sind deutlich heller und näselnder als die der Stockente.
A. c. crecca kommt im Norden Europas und Asiens vor, südlich bis in die Alpen und den Kaukasus. Das Überwinterungsgebiet der europäisch-westasiatischen Population erstreckt sich von Mittel- und Westeuropa bis Afrika, die östlichen Populationen überwintern in Indien und Südostasien.
Der größte Teil der weltweiten Bestände der Krickenten lebt in den borealen Nadelwaldzonen und in den Strauchtundren.
Zur Brut ist die Krickente dabei auf flache, nährstoffreiche Kleingewässer in Mooren und in der Tundra angewiesen; auf dem Zug rastet sie bevorzugt in Süßwasserwatten, wo sie den durch die Flut aufgewühlten Schlick nach kleinen Ringelwürmern (Wenigborstern) durchkämmt.
Der Schwerpunkt der Balz beginnt, wenn die Krickenten zu den Brutrevieren zurückgekehrt sind. Zur Balz gehören Verfolgungsflüge, mit denen gegenüber anderen Brutpaaren die Reviere abgegrenzt werden.
Die Ente legt ab Ende April in dieses Nest etwa acht bis zehn Eier, die normalerweise grünlich gefärbt sind. Auch cremefarbene Eier wurden jedoch in freier Wildbahn festgestellt. Mit dem Beginn der Legezeit beginnen Krickenten ein sehr unauffälliges Leben zu führen. Sie halten sich in dieser Zeit bevorzugt in der dichten Ufervegetation auf.
Die Eier werden nur durch das Weibchen bebrütet. Gegen Ende der Brutzeit, was etwa 21 bis 23 Tagen nach Legebeginn ist, verlassen die Erpel sogar die Ente zur Mauser.
Durch die Vernichtung (Abtorfung und Kultivierung) der Moore ist die Krickente heute als Brutvogel in Mitteleuropa selten geworden; der Abwärtstrend konnte aber durch Wiedervernässung in Naturschutzgebieten gestoppt werden, sodass die Art heute auf der Roten Liste für Deutschland nicht mehr als gefährdet geführt wird.
Die zahlreichen auf dem Zug in Mitteleuropa rastenden Enten haben unter der Zerstörung der Süßwasserwatten zu leiden, da sie in weniger produktiven Flachgewässern weniger Fettreserven anlegen können.
Obwohl die Bestandszahlen in Mitteleuropa nicht hoch sind, gehören Krickenten weltweit zu den Wasservogelarten, die am individuenstärksten sind und deren Bestände eher zunehmen. Für die Westpaläartis wird geschätzt, dass dort etwa 1,4 Millionen Vögel überwintern. Die nordamerikanische Population wird auf 1,7 Millionen Krickenten geschätzt.
Die Nordamerikanische Krickente (Anas carolinensis) wird von manchen Autoren als von A. crecca angesehen. Sie wird von diesen wissenschaftlich als A. crecca carolinensis bezeichnet.
Зимно бърне | Čírka obecná | Corhwyaden | Krikand | Common Teal | Tavi | Sarcelle d'hiver | Piiptsjilling | Anas crecca | コガモ | Rudagalvė kryklė | Wintertaling | Krikkand | Cyraneczka | Kačica chrapkavá | Kricka | 绿翅鸭
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