| Kreuzotter | ||||||||||||
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| Vipera berus (Marek Szczepanek).jpg | ||||||||||||
| : | Reptilien (Reptilia) |
| : | Schuppenkriechtiere (Squamata) |
| : | Schlangen (Serpentes) |
| : | Vipern (Viperidae) |
| : | Echte Ottern (Vipera) |
| : | Kreuzotter |
Ihr bevorzugter Lebensraum sind Gebiete mit hoher Luftfeuchtigkeit und ausgeprägten Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Die Kreuzotter gehört zu den ovoviviparen Schlangen, das heisst, sie brütet ihre Eier im Mutterleib aus. Ihr Gift gilt als moderat giftig, lebensgefährliche Auswirkungen treten im Allgemeinen nur in seltenen Fällen und meist bei Kindern oder älteren Menschen auf. Todesfälle nach dem Biss einer Kreuzotter sind sehr selten.
Im Gegensatz zu anderen Reptilien behält die Kreuzotter die Eier bis zum Schlüpfen der Jungen im Körper. Dadurch ist sie lebendgebärend (ovovivipar).
Oft wird die ungiftige Schlingnatter (auch Glattnatter genannt) mit ihr verwechselt.
In Österreich ist diese Art in allen Bundesländern, außer Wien und Burgenland verbreitet. In den Alpen besiedelt sie Gebiete bis zu einer Höhe von etwa 2,500 Metern. Die Kreuzotter fehlt im pannonischen Tiefland und in Südostösterreich. Es existieren größere lokale Vorkommen im Mühl- und Waldviertel.
Sie bevorzugt Habitate mit starker Tag-Nacht-Temperaturschwankung und hoher Luftfeuchtigkeit. Besiedelt werden alpine Geröllfelder, Waldschneisen und deren Ränder, Nadelwälder, Bergwiesen und Moore.
Im Falle eines Bisses sollte das Opfer ruhig bleiben und sich in das nächste Krankenhaus bringen lassen. Da die Otter das giftige Sekret, welches sie zum Jagen von Mäusen, Fröschen, Blindschleichen oder anderen Tieren benötigt, nicht einfach verschwendet, wird bei einem Großteil der Bisse kein oder nur sehr wenig Gift injiziert.
Die Symptome des Bisses äußern sich folgendermaßen: Rund um die Bissstelle sollte etwa eine Stunde später eine große Schwellung entstehen. Auf Grund von Nervengiften kann es zu Atemnot und Herzbeschwerden kommen. Der Biss einer Kreuzotter kann darüber hinaus auch zu Lähmungen führen. Wegen des blutzersetzenden Teils des Sekretes ist es möglich, dass die Zone nahe der Bissstelle bläulich aussieht. Normalerweise treten diese Symptome jedoch nicht auf und auch die Schmerzen des Bisses halten sich in Grenzen, so dass manche Leute überhaupt nichts davon merken, wenn sie gebissen werden.
Genauso wie die schwarze Höllenotter wurde früher auch die Kupferotter, die kupferfarbene Kreuzotter, für eine ganz andere Art gehalten.
Im Volk entstand auch der Aberglaube, dass rote oder schwarze Kreuzottern besonders giftig seien. Die meisten Exemplare der Höllen- oder Kupferotter sind nicht von Geburt an schwarz bzw. rot, sondern dunkeln in den ersten zwei Lebensjahren allmählich ein.
zmije obecná | Hugorm (Vipera berus) | Crossed Viper | Rästik | Kyy | Adder | Żmija zygzakowata | Vretenica obyčajná | Huggorm | Bayağı engerek
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