Unter dem Kreislauf der Gesteine verstehen Geologen und Geowissenschafter jenen ungefähren Zyklus, in dem Gesteine von der Erdoberfläche (zunächst als Sedimente) in die Tiefe geraten und nach Umwandlung (Metamorphose) wieder zurück.
Dieser Zyklus dauert etwa 200 Millionen Jahre - abhängig vom geologisch-tektonischen Bau der Region und den bewegenden Kräften. Letztere kommen aus Erosion, Gebirgsbildung, tektonischen Störungen und Vulkanismus, doch hauptsächlich von der Plattentektonik.
Das folgende Schema zeigt, wie die drei Gesteinsklassen, die auf der Erde auftreten, ineinander umgewandelt werden:
Diese Gesteinsklassen sind:
Sie werden durch Kräfte der Geodynamik (Erosion, Sedimentation, Gesteinsmetamorphose usw.) ineinander umgewandelt. Die Plattentektonik vor allem bei Subduktionszonen zu einer Art langsamer Konvektion (Drift der ozeanischen und Kontinentplatten einige Zentimeter pro Jahr).
Im Laufe der Zeit verwittern Gesteine infolge des Einflusses von Wind, Wasser (Lösungen), Eis und täglichen bzw. jahreszeitlichen Temperaturunterschieden.
Prozesse:
Siehe auch: Erdkruste, Erdmantel, Geosynklinale, Geologie, Liste der Gesteine, Orogenese, Sediment, Tektonik, Kontinentaldrift, Tiefseegraben
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"Kreislauf der Gesteine".
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