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Kreiswappen Lage des Kreises
Kreiswappen des Kreises Viersen.png Lage des Kreises Viersen in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Landschaftsverband: Rheinland
Verwaltungssitz: Viersen
Fläche: 563,29 km²
Einwohner: 304.116 (31. Mai 2005)
Bevölkerungsdichte: 540 Einwohner je km²
Kreisschlüssel: 05 1 66 000
Kfz-Kennzeichen: VIE (alte Kennzeichen mit dem Kürzel "KK" (für Kreis Kempen) sind teils noch in Gebrauch)
Kreisgliederung: 9 Gemeinden
Hausanschrift der Kreisverwaltung: Rathausmarkt 3
41747 Viersen
Website: www.kreis-viersen.de
E-Mail-Adresse: post@kreis-viersen.de
Politik
Landrat: Peter Ottmann (CDU)
Karte
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Der Kreis Viersen ist ein Kreis im Westen von Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Geografie


Kreisgebiet

  • Ausdehnung des Kreisgebietes:
    West-Ost 39,00 km, Nord-Süd 28,70 km
  • Länge der Kreisgrenze:
    148,00 km (davon 37 km Staatsgrenze)
  • Höchste Erhebung:
    Süchtelner Höhen mit 90,70 m

Landschafts- und Naturschutzgebiete

  • 18.190 ha (32,6 %) sind Landschaftsschutzgebiet
  • 4.263 ha (7,57 %) sind Naturschutzgebiet

Krickenbecker Seen, Elmpter Schwalmbruch, Heidemoore, Lüsekamp und Boschbeek, Grasheide und Mühlhausener Benden, Salbruch und Bockerter Heide und der Naturpark Schwalm-Nette als Teil des Deutsch/Niederländischen Naturparks Maas-Schwalm-Nette.

Flüsse

Kreisangehörige Gemeinden

Der Kreis Viersen gliedert sich in neun kreisangehörige Gemeinden, von denen vier Mittlere kreisangehörige Städte und eine Große kreisangehörige Stadt sind.
Kreisangehörige Gemeinden
16.193 Einwohner
15.976 Einwohner
15.389 Einwohner
19.334 Einwohner
Mittlere kreisangehörige Städte
36.304 Einwohner
42.400 Einwohner
30.275 Einwohner
51.867 Einwohner
Große kreisangehörige Stadt
76.429 Einwohner
Stand: 30. Juni 2005

Nachbarkreise bzw. -städte

Der Kreis Viersen grenzt im Norden an den Kreis Kleve, im Osten an die kreisfreie Stadt Krefeld und den Rhein-Kreis Neuss, im Süden an die kreisfreie Stadt Mönchengladbach und den Kreis Heinsberg sowie im Westen mit einer Länge von 37 km an die Niederlande.

Gebietsreformen


1816 wurden nach der Übernahme der Rheinlande durch Preußen die Landkreise als untere staatliche Verwaltungsbehörden eingeführt, an deren Spitze die Landräte standen.

Im Jahre 1929 wurden die Landkreise Crefeld und Gladbach aufgelöst. Es entstanden die Stadtkreise Krefeld-Uerdingen (heute: Krefeld), Gladbach-Rheydt (heute: Mönchengladbach) und Viersen. Die restlichen Gebiete wurden zum Landkreis Kempen-Krefeld zusammengeschlossen. Aus dem Landkreis Geldern wurden die Orte Hinsbeck und Leuth eingegliedert.

Von 1970 bis 1975 wurde die vorerst letzte kommunale Neugliederung durchgeführt. Es entstanden neun Gemeinden und Städte im neuen Kreis Viersen, der aus dem ehemaligen Kreis Kempen-Krefeld und der kreisfreien Stadt Viersen hervorging. Die Gemeinde Niederkrüchten wurde aus dem Kreis Heinsberg (zuvor Landkreis Erkelenz) eingegliedert. Der Sitz des Kreises wurde von Kempen nach Viersen verlegt. Vorübergehend bis zum Einzug in das neue Kreishaus 1984 bieb der Kreissitz allerdings noch in der alten Kreisstadt Kempen.

Politik


Wappen

In dem Wappen, das nach der Umbenennung vom Kreis Kempen-Krefeld übernommen wurde, ist das Kreuz als Hoheitszeichen des Kurfürsten von Köln mit dem schwarzen Jülicher Löwen als Wappenbild des Herzogs von Jülich und dem goldenen Löwen als Wappenbild des Herzogs des Herzogtums Geldern vereinigt. Bis zum Ende des Alten Reiches unterstand das Gebiet des Kreises Viersen diesen Landesherren.

Partnerschaft

Seit 1983 besteht eine Partnerschaft zwischen dem Kreis Viersen und der englischen Grafschaft Cambridge.

Infrastruktur und Wirtschaft


Schienen- und Busverkehr

Im Schienenpersonennahverkehr verkehren
der „Rhein-Haard-Express“ (RE 2) von Mönchengladbach über Viersen, Krefeld, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen und Recklinghausen nach Münster,
der „Niers-Express“ (RE 10) von Kleve über Kempen, Krefeld nach Düsseldorf,
der „Maas-Wupper-Express“ (RE 13) von Venlo über Viersen, Mönchengladbach, Düsseldorf, Wuppertal, Hagen nach Hamm,
die „Rhein-Niers-Bahn“ (RB 33) von Aachen über Mönchengladbach, Viersen, Krefeld, Duisburg nach Wesel.

Im Straßenpersonennahverkehr verkehrt die einzige Straßenbahnlinie im Kreis von Tönisvorst-St. Tönis in das benachbarte Krefeld. Bei den Busverbindungen ist der Stundentakt vorherrschend, das Netz ist außerhalb der Kreisstadt Viersen überwiegend recht dünn.

Den Regionalbusverkehr im Kreis Viersen betreiben die SWK MOBIL sowie der Busverkehr Rheinland (BVR). Hauptbetreiber des Personennahverkehrs in der Stadt Viersen ist die Viersener Verkehrs AG, die aber kaum über die Stadtgrenzen hinaus Verbindungen betreibt. Einzelne Linien (in Waldniel, Elmpt, Willich, Viersen-Süchteln, Grefrath) betreibt auch die NVV (MöBus) aus Mönchengladbach.

Für den gesamten ÖPNV gilt der Tarif des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Straßen

Der Kreis Viersen ist an die Bundesautobahnen A 40, A 44, A 52 und A 61 angebunden. Außerdem wird das Kreisgebiet noch durch mehrere Bundesstraßen erschlossen, u.a. durch die B 7 und die B 9.

Wirtschaft

Die Wirtschaft im Kreis Viersen ist sehr vielseitig. Neben High-Tech-Industrie (u.a. in Viersen) und Dienstleistungen ist die Landwirtschaft im Kreis ein immer noch ein optisch sehr markanter Wirtschaftszweig, in dem jedoch nur ca. 1 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Im Kreisgebiet befinden sich vereinzelte sichtbare Reste des ehemaligen Westwalles, sowie Ruinen des Fliegerhorst Venlo-Herongen aus dem zweiten Weltkrieg. Auch erkennbar sind Spuren und Reste Napoleons Grand Canal du Nord.

Weblinks


Landkreis in Nordrhein-Westfalen | Niederrhein

Viersen (district) | Viersen (arrondissement) | Viersen (district) | Powiat Viersen

 

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