| Wappen | Karte |
|---|---|
| Kreis_wappen_tecklenburg.gif | Lage_des_Kreises_Tecklenburg_in_Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Münster |
| Verwaltungssitz: | Tecklenburg |
| Fläche: | 811 km² |
| Einwohner: | 138.544 (30. Juni 1971) |
| Bevölkerungsdichte: | 171 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | TE |
| Kreisgliederung: | 20 Gemeinden |
| Hausanschrift der Kreisverwaltung: | Landrat-Schultz-Straße 1 49545 Tecklenburg |
| Politik | |
| Landrat: | Laurenz Börgel |
| Karte | |
| North_rhine_w_te.png | |
Das heutige Tecklenburger Land ist im Wesentlichen mit dem ehemaligen Kreisgebiet deckungsgleich.
Alle folgenden Daten (Verkehr – auch Straßenbezeichnungen und Streckenverläufe, Wirtschaft usw.) beziehen sich auf das Jahr 1971
Im Jahre 1816, bei Gründung der preußischen Provinz Westfalen, wurde der Kreis Tecklenburg gebildet. Das Kreisgebiet umfasste in großen Teilen die alte Grafschaft Tecklenburg, die Obergrafschaft Lingen und Teile des Amts Bevergern (Bistum Münster). 1832 erfolgte die Eingliederung der Gemeinde Ladbergen aus dem Landkreis Münster, sowie 1857 der Gemeinde Lienen aus dem Kreis Warendorf.
In den Jahren 1890/92 bezog der damalige Landrat Belli das neue Landratsamt an der Stelle, wo sich heute noch ein Gebäude der Kreisverwaltung (Kreis Steinfurt – Kreishaus Tecklenburg) befindet. In den Folgejahren wurde das erste eigene Kreisstraßenbauamt und das Kreiswiesenbauamt eingerichtet.
1959 gründete der Kreis Tecklenburg den Kreiswasserversorgungsverband (heute Wasserversorgungsverband Tecklenburger Land) und 1966 die Flughafen Münster-Osnabrück GmbH, gemeinsam mit den Städten Münster, Osnabrück und Greven sowie dem Landkreis Münster.
Seit 1968 führte die A 1 (Hansalinie) auf einer Länge von 26 km durch das Kreisgebiet, schneidet in Lotte die A 30 und bildet seitdem dort das Kreuz Lotte/Osnabrück.
Trotz großer Bemühungen, den Kreis Tecklenburg zu erhalten, wurde er 1975 aufgelöst und bildet fortan mit dem ehemaligen Kreis Burgsteinfurt und Teilen des Kreises Münster den neuen Kreis Steinfurt.
Im Kreisgebiet befand sich 1971 folgendes Verkehrswegenetz:
Bahnstrecken:
Autobahnen:
Bundesstraßen:
Landstraßen:
Kreisstraßen:
Gemeindestraßen:
Wasserstraßen
Gespalten und halbgeteilt: Vorn (heraldisch rechts) in Silber drei rote Seerosenblätter, hinten im oberen Feld in Blau ein goldener Anker, im unteren Feld in Gold ein roter Balken.
Bedeutung:
Die drei Seerosenblätter (auch Schröterhörner genannt) waren seit dem 14. Jahrhundert die Symbole der Grafen von Tecklenburg. Die Seerosenblätter sind ebenfalls im Wappen der Stadt Tecklenburg abgebildet und finden sich auch in einigen Wappen umliegender Gemeinden wieder. Im Wappen des neuen Kreises Steinfurt stehen sie als Symbol für das Tecklenburger Land.
Der Anker auf der hinteren Seite weist auf die Verbindung zur Herrschaft Lingen hin, die bis in das 16. Jahrhundert hinein Teil der Grafschaft Tecklenburg war. Auf Grund einer Erbteilung gingen Gebiete der alten Grafschaft Tecklenburg an Lingen bzw. später an die Niederlande verloren, die aber nach 1816 wieder im neuen Landkreis Tecklenburg vereinigt wurden.
Ebenfalls auf der linken Seite befinden sich die Farben des Bistums Münster, die an das ehemalige Amt Bevergern erinnern.
- | Städte (Einwohner am 30. Juni 1971) | Gemeinden (Einwohner am 30. Juni 1971) |
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Kreis Tecklenburg".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world