| Wappen | Karte |
|---|---|
| Kreiswappen des Kreises Viersen.png | |
| historische Basisdaten von 1969 | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf |
| Verwaltungssitz: | Kempen |
| Fläche: | 530,80 km² |
| Einwohner: | 242.241 (30.Juni 1969) |
| Bevölkerungsdichte: | 456 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | KK |
| Kreisgliederung: | 32 Gemeinden (30.Juni 1969) |
| ehemalige Hausanschrift der Kreisverwaltung: | Burg, 4152 Kempen |
| Politik | |
| letzter Landrat: | Maasen (1969) (CDU) |
Der Kreis Kempen-Krefeld war bis zur kommunalen Neugliederung (1970 und 1975) ein Kreis im Westen von Nordrhein-Westfalen, aus ihm wurde im Wesentlichen der Kreis Viersen gebildet. Er grenzte im Westen an die Niederlande, im Norden an den damaligen Kreis Geldern (heute: Kreis Kleve), im Osten an die kreisfreie Stadt Krefeld, im Südosten an den Rhein und die damals kreisfreie Stadt Neuss sowie im Süden an die damals kreisfreie Stadt Viersen und an den damaligen Landkreis Erkelenz (heute: Kreis Heinsberg). Der Kreis Kempen-Krefeld gehörte zum Regierungsbezirk Düsseldorf.
Flüsse:
Die A 2 3 (heute: A 40 Venlo-Dortmund) wurde erst Mitte der 70er Jahre gebaut.
Bundesstraßen, Landesstraßen:
Durchzogen war der Keis Kempen-Krefeld durch eine dichtes Netz von Bundes- und Landesstraßen, u.a. führten 1969 die B 7, die B 9, B 57 und die B 509 durch den Kreis.
ÖPNV:
Durch den Kreis führten 1969 die Bahnlinien Venlo - Dülken - Mönchengladbach - Köln, Duisburg - Krefeld - Anrath - Mönchengladbach - Aachen, Kleve - Kempen - Krefeld - Köln, Kaldenkirchen - Grefrath - Kempen, Schiefbahn-Nord - Willich - Krefeld. Eine Straßenbahnlinie führte von St. Tönis, eine andere von Hüls in das benachbarte Krefeld. Außerdem gab es zahlreiche Busverbindungen.
In dem Wappen, das nach der Umbenennung vom Kreis Viersen übernommen wurde, ist das Kreuz als Hoheitszeichen des Kurfürsten von Köln mit dem schwarzen Löwen als Wappenbild des Herzogs von Jülich und dem goldenen Löwen als Wappenbild des Herzogs des Herzogtums Geldern vereinigt. Bis zum Ende des Alten Reiches unterstand das Gebiet des Kreises diesen Landesherren.
- | Städte |
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