Der Kreis Düsseldorf-Mettmann war von 1929 bis 1975 ein ehemaliger Landkreis im Regierungsbezirk Düsseldorf in Nordrhein-Westfalen.
Der Kreis war ein Zusammenschluss der früheren Kreise Landkreis Düsseldorf, Landkreis Essen und Landkreis Mettmann, der aufgrund des Gesetzes über die kommunale Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebietes am 1. August 1929 durchgeführt wurde.
Der Zusammenschluss war angeordnet worden, da mehrere der Gemeinden und Städte der Landkreise Düsseldorf, Essen und Mettmann in die kreisfreien Städte Düsseldorf, Duisburg, Mülheim an der Ruhr, Essen, Remscheid und Barmen-Elberfeld, dem späteren Wuppertal, eigemeindet wurden und die übriggebliebenen Teile für einen jeweils eigenen Kreis nicht umfangreich genug waren.
Kreissitz war die Stadt Mettmann.
Dem Kreis gehörten anfangs die Städte und Gemeinden Angermund, Breitscheid-Selbeck, Dreihonnschaften, Eckamp, Eggerscheidt, Erkrath, Gruiten, Haan, Hardenberg, Hasselbeck-Krumbach, Heiligenhaus, Hilden, Hösel, Homberg-Bracht-Bellscheidt, Hubbelrath, Kalkum, Kettwig, Kupferdreh, Langenberg, Laupendahl, Lintorf, Lohausen, Ludenberg, Meiersberg, Mettmann, Metzkausen, Millrath, Mintard, Ratingen, Schöller, Schwarzbach, Siebenhonnschaften, Velbert, Wittlaer und Wülfrath an.
Im Laufe der Zeit gab es einige Umgliederungen im Kreisgebiet:
Durch die nordrhein-westfälische Gebietsreform wurde der Kreis Düsseldorf-Mettmann zum 1. Januar 1975 in den Kreis Mettmann umbenannt. Damit verbunden war eine umfangreiche Gebietsabtretung, von der vor allen die kreisfreien Städte Düsseldorf, Wuppertal und Essen profitierten.
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"Kreis Düsseldorf-Mettmann".
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