| Wappen | Karte |
|---|---|
| Kreiswappen des Kreises Düren.png | Lage des Kreises Düren in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Köln |
| Landschaftsverband: | Rheinland |
| Verwaltungssitz: | Düren |
| Fläche: | 940,57 km² |
| Einwohner: | 272.540 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 290 Einw./km² |
| Kreisschlüssel: | 05358000 |
| Kfz-Kennzeichen: | DN |
| Kreisgliederung: | 15 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Bismarckstraße 16 52348 Düren |
| Website: | www.kreis-dueren.de |
| Landrat: | Wolfgang Spelthahn (CDU) |
| Karte | |
| North rhine w due.png | |
Der Kreis Düren ist ein Kreis im Westen von Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Köln.
1932 kamen aus dem Kreis Düren Nothberg zusammen mit Bohl, Hastenrath, Scherpenseel und Volkenrath zum Kreis Aachen.
1972 verlor der Kreis Düren Weisweiler zusammen mit Hücheln und Wilhelmshöhe an den Kreis Aachen.
1972, 1. Januar: Heimbach aus dem damaligen Kreis Schleiden, Nideggen aus dem Kreis Düren und Schmidt aus dem damaligen Kreis Monschau wurden zu einer Kommune zusammengefasst und ebenso wie die Gemeinde Vossenack aus dem damaligen Kreis Monschau zum Kreis Düren geschlagen. Vossenack wurde Ortsteil der neu gebildeten Gemeinde Hürtgenwald.
1972, 1. Januar: Der Kreis Jülich wurde mit dem Altkreis Düren zum neuen Kreis Düren zusammengelegt. Da der Regierungsbezirk Aachen aufgelöst wurde, kam der Kreis Düren jetzt zum Regierungsbezirk Köln.
1972, 4. August: Der Verwaltungsgerichtshof entschied, dass Heimbach wieder eine eigenständige Kommune wird. Schmidt bleibt bei Nideggen.
1975 kamen Wissersheim, Pingsheim und Dorweiler aus dem damaligen Erftkreis dazu.
Die folgende Liste zählt die fünfzehn Gemeinden des Kreises Düren alphabetisch mit amtlichen Namen auf.
Die Einwohnerzahlen – in Klammern – sind vom 30. Juni 2005
(Quelle: Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen).
| 1816-1824 | Gerhard Freiherr von Lommessem |
| 1825-1837 | August Freiherr von Ripperda |
| 1837-1841 | Christoph Moritz von Egidy |
| 1841-1887 | Emmerich Stürtz |
| 1887-1909 | Maximilian von Breuning |
| 1909-1920 | Otto Kesselkaul |
| 1920-1922 | Dr. Wilhelm Rombach |
| 1924-1933 | Paul Schaaff |
| 1933-1944 | Theodor Beaucamp |
| 1945-1946 | Wilhelm Seeger |
| 1946-1948 | Armin Renker |
| 1948-1954 | Josef Hilgers |
| 1954-1956 | Wilhelm Cremer |
| 1956-1960 | Dr. Fritz von Ameln |
| 1960-1964 | Anton Germscheid |
| 1964-1989 | Johannes Kaptain |
| 1989-1994 | Adolf G. Retz |
| 1994-1999 | Manfred Lucas |
| seit 1999 | Wolfgang Spelthahn |
Im Kreis Düren liegen auch Tagebaue der Firma Rheinbraun, in denen Braunkohle gefördert wird, hauptsächlich zur Stromerzeugung in drei vier nahegelgenen Kraftwerken. Der größte Braunkohletagebau der Welt ist der Tagebau Hambach, erheblich kleiner ist der Tagebau Inden.
In der Voreifel ist sehr viel Tourismus zu finden.
In Jülich wurde 1956 die Kernforschungsanlage gegründet. Nachdem der Reaktor außer Betrieb genommen wurde, etablierte sich dort das Forschungszentrum Jülich, die größte Einrichtung dieser Art in Deutschland.
Der seit 1956 -damals von den Engländern gebaute- Fliegerhorst Nörvenich ist die größte militärische Einrichtung im Kreisgebiet.
Durch den Nordkreis führt die A 44 von Aachen nach Düsseldorf. Die A 4 durchquert den Kreis Düren in Höhe der Kreisstadt von Köln nach Aachen mit Anschlüssen nach Belgien und in die Niederlande.
Folgende Bundesstaßen führen durch das Kreisgebiet:
Düren (district) | Düren (arrondissement) | Düren (district)
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