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Der Kraichgau ist eine Hügel-Landschaft zwischen Odenwald (im Norden), Schwarzwald (im Süden), Oberrheinischer Tiefebene (im Westen) und den etwas höheren Hügellandschaften Stromberg und Heuchelberg (im Osten). Er wird häufig - wie auch das Markgräflerland - auch als "badische Toskana" bezeichnet.

Geografie


Seinen Namen hat der Kraichgau vom "Kraichbach", auch die "Kraich" genannt. Dieser kleine Fluss entspringt bei Sternenfels im Enzkreis, fließt dann in Richtung Nordwesten und mündet bei Ketsch im Rhein-Neckar-Kreis in den Rhein.

Der Kraichgau erstreckt sich auf Teile der Landkreise Karlsruhe, Heilbronn, Enzkreis und Rhein-Neckar-Kreis in Baden-Württemberg.

Die größten Städte des Kraichgau sind Sinsheim, Eppingen und Bretten. Am westlichen Rande des Kraichgau liegt am Übergang zur Rheinebene die ehemalige Kreisstadt Bruchsal.

Geschichte


Der Kraichgau war eine mittelalterliche Gaugrafschaft, die bereits im 8. Jahrhundert erwähnt wird.

Grafen im Kraichgau waren:

  • Gerold, † 784/786, Graf im Kraichgau; ∞ Imma, Tochter des alemannischen Herzogs Hnabi; deren Tochter war Hildegard (758-30.4.783), die Ehefrau Karls des Großen

  • Sieghard, 858/861 Graf im Kraichgau, Stammvater der Sieghardinger

Landwirtschaft


Der Kraichgau gilt durch seinen Lößboden, der durch eiszeitliche Ablagerungen entstand, als besonders fruchtbar. Insbesondere werden Zuckerrüben und Tabak angebaut. Auf den Keuperhöhen um Sinsheim und Sulzfeld sowie der Rheinebene zu wird Wein angebaut.

Eisenbahnen


Weblinks


http://themenpark-umwelt.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/3965/?path=3968;3966;

Region in Baden-Württemberg | Gau

 

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