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Das Kraftwerk Dortmund ist ein Heiz- und Wärmekraftwerk in der Dortmunder Innenstadt und bildete die Keimzelle der späteren VEW.

Der Grundstein für dieses zunächst als Kohlekraftwerk geplante Kraftwerk wird im Jahr 1897 als Städtische Elektrizitätswerk durch Carl Döpke gelegt. Das Kraftwerk ist das erste Kraftwerk im Ruhrgebietes, welches primär der öffentlichen Stromversorgung diente. Vier Dampfmaschinen trieben die Generatoren zur Stromerzeugung an. Das Kraftwerk lieferte Drehstrom für den Hafen und die Gewerbegebiete und Gleichstrom zur Straßen- und Hausbeleuchtung. Ab 1906 versorgte es auch die Dortmunder Straßenbahn.

Nach der Gründung der "Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen GmbH" am 1. Januar 1923 werden die Kraftwerksanlagen von dieser übernommen und weiter ausgebaut. Ab 1953 wird die bei der Stromerzeugung anfallende Restwärme in das Fernwärmenetz eingespeißt.

1967 erfolgt eine Umstellung des Kraftwerkbetriebs auf Erdgas. Die Umstellung erfolgte aus Umweltschutzgründen, da sich das Kraftwerk an der Weißenburgerstraße in unmittelbarer Nähe zu Wohngebieten der Dortmunder Nordstadt befindet.

1995 endet im Kraftwerk Dortmund die Stromerzeugung. Es dient seitdem ausschließlich der Erzeugung von Wärme zur Fernwärmeversorgung von Dortmund.

Heute wird das Kraftwerk mit vier gasgefeuerten Kesselanlagen von der Wärme- und Stromerzeugung GmbH, einer gemeinsamen Gesellschaft der RWE und der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung betrieben.

Siehe auch: Liste der Kraftwerke

Fossil-Thermisches Kraftwerk | Dortmund | Route der Industriekultur

 

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