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Peplos-Kore.jpg“, ca. 530 v. Chr.]] Kore (griechisch κόρη, „Jungfrau“) bezeichnet in der archaisch-griechischen Bildhauerei eine meist aus Marmor gefertigte, ursprünglich auch bemalte Skulptur.

Sie stellt ein bekleidetes Mädchen dar, das in der Regel mit geschlossenen Beinen (oder den linken Fuß ein wenig vorgesetzt) mit gerader Körperhaltung dasteht. Die Arme hängen oft seitlich an ihrem Körper herab oder ein Arm ist angewinkelt und trägt ein Weihgeschenk. In der Regel tragen sie einen Peplos oder einen Chiton.

Derartige Koren wurden nicht nur als freistehende Skulpturen, sondern in der Tempelarchitektur auch anstelle von Säulen verwendet; dann werden sie als Karyatiden bezeichnet. Am bekanntesten sind die Koren bzw. Karyatiden des Erechtheions der Akropolis in Athen, die dem sog. Reichen Stil (430–410 v. Chr.) zugeordnet werden.

Siehe als männliches Pendant auch: Kouros.

Literatur


  • Katerina Karakasi: Archaische Koren. Hirmer, München 2001, ISBN 3-7774-8840-2.
  • Mary Stieber: The poetics of appearance in the Attic korai. Univ. of Texas Press, Austin 2004, ISBN 0-292-70180-2.

Statue | Antike Kunst

Korè

 

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